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Falls Sie mit einem unserer Produkte unzufrieden sind oder wenn es Ihre Erwartungen nicht erfüllt, so bringen Sie es Ihrem Händler zurück oder wenden Sie sich an Patagonia. Wir werden es reparieren, umtauschen oder den Kaufpreis erstatten.

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Programm für verantwortungsvolle Beschaffungspraxis

Wir arbeiten mit unseren Partnern in der Lieferkette zusammen, um Geschäftspraktiken nach sozialen und ökologischen Standards zu fördern.

Warum

Die Beschaffungspraktiken einer Marke können schwerwiegende Auswirkungen auf die Arbeiter:innen und die Arbeitsbedingungen bei einem Zulieferer haben. Unter Beschaffungspraktiken verstehen wir dabei die gesamte Zusammenarbeit mit einem Fertigungsbetrieb während der Entstehung eines Produkts. Dazu gehören unter anderem der Entwurf und die Entwicklung des Produkts, die Auftragsvergabe und die Prognose und Verhandlung von Kosten. Wenn diese Schritte schlecht umgesetzt oder kontrolliert werden, kann sich das negativ auf die Fertigungsbetriebe auswirken. Sie können dann gezwungen sein, ihre Arbeiter:innen unterzubezahlen, überlange Arbeitszeiten anzuordnen, Kompromisse bei der Sicherheit der Arbeitsbedingungen einzugehen, Entlassungen vorzunehmen oder nicht autorisierte Subunternehmen zu beschäftigen – nur um die Produktnachfrage zu erfüllen. Angenommen, wir stellen einem Zulieferer einen Auftrag über 200.000 Jacken in Aussicht, reduzieren die Stückzahl dann aber kurzfristig auf 100.000. Dieser hätte dann zu viel Material eingekauft, weniger Umsatz als erwartet und zu wenig Arbeit für das eingestellte Personal. Solche Entscheidungen betreffen immer alle beteiligten Parteien und unterstreichen die Bedeutung verantwortungsvoller Beschaffungspraktiken.

Eine verantwortungsvolle Beschaffungspraxis ist die Verpflichtung eines Unternehmens zur Einführung und Umsetzung von Richtlinien, die die Bedürfnisse sowohl der Marke als auch des Zulieferers berücksichtigen, um eine faire und für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft zu schaffen. Beispiele für eine verantwortungsvolle Beschaffungspraxis sind die klare Festlegung und Einhaltung der vereinbarten Bestellmengen, Zahlungs- und Lieferbedingungen, die Bereitstellung einer ausreichenden Vorlaufzeit und technischer Details für die Herstellung des Produkts durch den Zulieferer sowie die gemeinsame Übernahme sozialer und ökologischer Verantwortung durch die Marke und den Zulieferer.

Eine ethische Beschaffungspraxis ist das Herzstück der sozialen Verantwortung und aller Programme, die Marken für das Wohlergehen der Arbeitnehmer:innen oder für die Umwelt haben. Unsere Beschaffungspraxis kann die Fähigkeit unserer Zulieferer fördern oder behindern, Geschäftspraktiken zur Gewährleistung wichtiger sozialer und ökologischer Standards einzuhalten. Es ist zu wenig diskutiertes Thema unter den Marken, besonders in der Bekleidungsindustrie. Deshalb sind wir der Überzeugung, dass diese Gespräche nicht nur mit den Fabriken geführt werden müssen, sondern stärker verbreitet werden müssen, damit verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken zur Norm werden und nicht die Ausnahme bleiben.

Was wir bereits tun

Bei Patagonia sind verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken seit Jahrzehnten ein grundlegender Teil unserer Unternehmenswerte. Als die Fair Labor Association® (FLA) – eine gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für die Rechte von Arbeitnehmer:innen einsetzt – im Jahr 2011 verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken in ihre geforderten Standards aufgenommen hat, konnten wir unsere bestehenden Richtlinien und Praktiken besser dokumentieren und neue einführen, was zu einem durchdachten und ganzheitlichen Konzept geführt hat. Als Gründungsmitglied und akkreditiertes Mitglied der FLA wird Patagonias Programm zudem regelmäßig durch eine unabhängige Stelle geprüft und bewertet. Die FLA verpflichtet uns zur Einhaltung ihrer Standards und überwacht jährlich unsere Fortschritte.

Die Einführung und Durchsetzung verantwortungsvoller Beschaffungspraktiken betrifft nie nur die Arbeit einer einzelnen Abteilung, sondern das gesamte Unternehmen, vom Vorstand über die Führungskräfte bis hin zu den zuständigen Teams, darunter Planung und Prognose, Design, Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Materialien, Finanzen, soziale und ökologische Auswirkungen und mehr.

Bei Patagonia steht diese Arbeit im Mittelpunkt zahlreicher Gespräche mit unserem Führungsteam und den verschiedenen Abteilungen. In den ersten Jahren haben wir unseren Schwerpunkt auf die Aufklärung unserer Führungskräfte über verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken und deren Bedeutung gelegt – angefangen bei unserem CEO. Informationsarbeit ist der Eckpfeiler all unserer Programme mit sozialer Wirkung. Auch bei diesem Thema spielt sie seit jeher eine grundlegende Rolle für ein besseres Verständnis und eine engagiertere Unterstützung.

Im Jahr 2015 haben wir eine Taskforce für verantwortungsvolle Beschaffungspraxis gebildet, die regelmäßig zusammentritt, um unsere Performance in wichtigen Bereichen wie etwa der Genauigkeit von Prognosen zu überprüfen und zu bewerten, Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln und Geschäftsentscheidungen, die sich auf unsere Zulieferer und deren Arbeiter:innen auswirken könnten, proaktiv zu steuern. Heute gehören dieser Taskforce unser Chief Supply Chain Officer, die Vice Presidents für globale Planung, Produktinnovation und Beschaffung sowie wichtige Führungskräfte aus den Bereichen Prognosen, Planung, Produktentwicklung sowie soziale Auswirkungen und Transparenz an.

Unsere Arbeit im Bereich verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken geht Hand in Hand mit unserem „vierfachen“ Ansatz für unser Pre-Sourcing- und Zulieferermanagement. Bei unserem wöchentlichen „Vierer“-Meeting kommen Teams aus den Bereichen Beschaffung, Qualitätsprüfung sowie soziale und ökologische Auswirkungen zusammen, um Probleme mit bestehenden Zulieferern zu besprechen und neue Zulieferer sorgfältig zu prüfen. Durch diese teamübergreifende Zusammenarbeit können wir die Auswirkungen unserer Entscheidungen besser abschätzen und sicherstellen, dass wir unsere Vorhaben in puncto verantwortungsvoller Beschaffungspraktiken einhalten.

Seit 2021 pflegen wir außerdem eine strategische Partnerschaft mit dem Better Buying Institute (BBI), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken einsetzt und es Zulieferbetrieben ermöglicht, Feedback zu den Geschäftspraktiken einer Marke zu geben. Als BBI-Markenpartner verwenden wir anonymes Feedback aus beiden Ebenen unserer Lieferkette (Fertigwaren- und Materialzulieferer), um Lücken zu identifizieren, sie mit unseren Teams zu besprechen und gemeinsam sicherzustellen, dass wir unseren Zielen für verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken gerecht werden. Durch unsere Partnerschaft mit dem BBI konnten wir unseren Feedbackprozess standardisieren, die Rückmeldungen unserer Zulieferer anonymisieren und messbare Erfolgskennzahlen einführen. So wissen wir, was bereits gut funktioniert und was noch verbessert werden kann, und können das Feedback unserer Zulieferer effektiv in die Praxis umsetzen.

Unser Engagement für verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken geht über unsere Marke hinaus. Wir spielen eine aktive Rolle in den Debatten der Branche und wollen mehr Unternehmen zur Umsetzung dieser Praktiken motivieren. So haben wir beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem BBI und einigen gleichgesinnten Marken einen E-Learning-Einführungskurs zum Thema verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken entwickelt. Dieser Kurs wird intern bei Patagonia und den kooperierenden Unternehmen eingesetzt und ist auch für die breitere Branche über die Website des BBI zugänglich. So wollen wir ein Bewusstsein und grundlegendes Verständnis für das Thema schaffen.

Darüber hinaus unterstützen wir das Common Framework for Responsible Purchasing Practices (CFRPP) und haben zu mehreren Aufklärungsprojekten beigetragen, darunter eine Brand Case Study, Interviews und Webinare. Das CFRPP wurde 2022 ins Leben gerufen und ist eine branchenweite Initiative, die von der FLA, der Ethical Trading Initiative, der Fair Wear Foundation und anderen Multi-Stakeholder-Organisationen unterstützt wird und Unternehmen helfen soll, verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken besser zu verstehen und in die Praxis umzusetzen. Außerdem unterstützen wir das Responsible Business Conduct Framework von Better Work, mit dessen Hilfe Unternehmen verantwortungsvolle Geschäftsstrategien und -praktiken Teil ihrer gesamten Lieferkette machen können.

Unsere Zukunft

Durch unsere Geschäftstätigkeit inspirierende und praktisch umsetzbare Lösungen zu finden, war schon immer Teil der DNA und Vision von Patagonia. Wir möchten uns noch stärker für verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken einsetzen und arbeiten daran, unsere Methoden noch umfangreicher öffentlich zugänglich zu machen und einige unserer internen Tools als Ressource für andere Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Durch die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Marken und Organisationen hoffen wir, verantwortungsvollere Geschäftspraktiken in der gesamten Branche zu fördern.

Responsible Purchasing Practices
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Für all unsere Produkte gilt unsere kompromisslose Garantie.

Kompromisslose Garantie
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Wir übernehmen Verantwortung für unsere Auswirkungen.

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Wir unterstützen Klima- und Umweltschutzgruppen.

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