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Punta de Lobos ist für alle Zeiten geschützt!

Wir sind sehr stolz darauf, bekanntgeben zu dürfen, dass die Landspitze Punta de Lobos ein für allemal geschützt ist. Die als Mirador bekannte Landspitze wurde gekauft und der örtlichen Stiftung „Fundación Punta de Lobos“ übertragen. Mit ihrer nachhaltigen Vision für die Zukunft ist die Fundación immer noch auf Unterstützung angewiesen.

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Punta de Lobos Por Siempre: Punta de Lobos für alle Zeiten bewahren

Punta de Lobos, einer der besten Lefthander Pointbreaks der Welt, ist die Heimat von Patagonia Surf-Ambassador Ramón Navarro. Unter der Leitung von Ramón und mit Unterstützung unserer Partner von Save The Waves, haben sich die Gemeindemitglieder unermüdlich dafür engagiert, Wellen, Kultur und Umwelt vor unkontrollierter und schädigender Erschließung zu schützen. Wer die Lebensweise der Familien bewahrt, die hier seit Generationen vom Fischfang leben, der schützt die Artenvielfalt des Land- und Meereslebens an der chilenischen Küste.

Wir unterstützen Ramón, die Anwohner und Save the Waves bei Ihren Bemühungen, Punta de Lobos für alle Zeiten zu bewahren.

Alle Spendenmittel werden direkt für die Schaffung des World Surfing Schutzgebiets von Punta de Lobos eingesetzt, für die Bewahrung der örtlichen Fischereitradition und Meeresvielfalt sowie für die Gründung eine Stiftung zum Schutz dieser legendären Landspitze.

Die Save The Waves Coalition ist eine weltweite, gemeinnützige Organisation zur Bewahrung von Küstenlandschaften durch eine einzigartige Kombination von Schutzgebieten, wirtschaftlichen Maßnahmen und Direktaktionen speziell in der Brandungszone.

EIN WORLD SURFING SCHUTZGEBIET

von Nick Mucha

Was tun, wenn private Investoren ein Großprojekt an der eigenen Heimatküste planen? Ramón Navarro hat sich mit Save The Waves zusammengeschlossen, um diese Küste zum World Surfing Schutzgebiet erklären zu lassen, und kämpft mit aller Kraft dafür, sie dauerhaft zu bewahren.

The-Future-Is-Wild

Als vor ein paar Jahren Bauprojekte die Punta de Lobos bedrohten, schlossen sich engagierte, örtliche Surfer, Umweltschützer, Regierungsbeamte und Wirtschaftsführer in Pichilemu unter Navarros Leitung zusammen. Sie engagierten sich für den Schutz des legendären Surfspots, seiner Meereswelt und der traditionellen Fischerei. Als erstes baten sie im September 2013 die Save The Waves Coalition um Unterstützung.

Diese gemeinnützige Organisation mit Sitz in Kalifornien bemüht sich um Schutz und Erhaltung der Küsten und leitet das World Surfing Reserve (WSR) Programm. Bei Dutzenden von Anträgen jedes Jahr ist das WSR sehr selektiv und nur wenige Surfspots haben sich bislang für die Kennzeichnung qualifiziert. Sechs um genau zu sein: Malibu in Kalifornien, Manly Beach in Australien, Ericiera in Portugal, Santa Cruz in Kalifornien, Huanchaco in Peru und Bahía de Todos Santos, auf der Baja in Mexiko.

Das Vision Council, eine internationale Gruppe namhafter Surfer, Wissenschaftler und Umweltschützer, prüft die Anträge nach vier Kriterien: 1. Qualität und Konstanz der Wellen, 2. Umwelteigenschaften, 3. Surfkultur und -geschichte der Region sowie 4. örtliche Unterstützung.

Trotz des strengen Auswahlverfahrens überrascht es nicht, dass Punta de Lobos als nächstes World Surfing Schutzgebiet gewählt wurde. Wellenhöhen von einem bis über zehn Meter locken die Elite der Bigwave-Surfer aus aller Welt hierher. Chiles Surfgeschichte hat hier ihre Anfänge: Lobos war eine der ersten Küsten des Landes, an die Besucher und Einheimische regelmäßig zum Surfen kamen. Und die Küstenlandschaft ist eine der großartigsten in Chile - mit den legendären Morros und dem herrlichen Kap. Hier machen die Grauwale auf ihrer Wanderung Station und das Gebiet besitzt ein reichhaltiges Küsten- und Meeresleben mit zahllosen Fischen und Schalentieren und mit Kaktus- und Vogelarten, die nur hier vorkommen.

Derzeit befindet sich die gesamte Landspitze in Privatbesitz. Die aktuellen Bauvorschriften gestatten Neubauten und derzeit ist zumindest ein großes Wohnbauprojekt geplant. Sollten diese Pläne umgesetzt werden, wird man Punta de Lobos nicht wiedererkennen – anstatt der angestammten Fischerfamilien wird man dann nur noch Privatunternehmen und Bautrupps sehen.

Save The Waves und das örtliche WSR-Komitee haben konkrete Pläne gegen die weitere Bebauung der fantastischen Landspitze vorgelegt. Ihre Vision ist der dauerhafte Schutz dieser Küste, ihres reichen Meereslebens und der einheimischen Fischer durch die Schaffung eines öffentlichen Raums, in dem jeder die Natur genießen kann. Dies soll mit folgenden Maßnahmen erreicht werden: Gründung einer Umweltstiftung, Einrichtung von Schutzgebieten zur Erhaltung des Meereslebens und der traditionellen Fischereirechte sowie eine nachhaltige und verantwortliche Pflege der Natur.

MEINE VISION FÜR PUNTA DE LOBOS

von Ramón Navarro

Als Heranwachsender wollte ich meinem Vater helfen und wie er ein Fischer werden. Dann kamen ein paar Jungs mit Surfboards und Wetsuits in den Ort. Ich war fasziniert und wollte nur noch eins: surfen lernen.

The-Future-Is-Wild

Also lernte ich es und reiste um die Welt – entdeckte aber bald, dass der perfekte Surfspot direkt vor meiner Haustür lag. Wir haben große Wellen, kleine Wellen und die Fischereitradition, an der mir so viel liegt. Besser geht es nicht.

Auf meinen Reisen habe ich viele ähnliche Küsten gesehen, die verschmutzt oder durch zügellose Erschließung zerstört worden waren. Einst unberührte Orte, die völlig ruiniert waren. Das öffnete mir die Augen für die Bedrohung meiner eigenen Heimatküste - durch Zellstoffwerke, Abwasserrohre, Dämme und planlose Erschließung.

Chile ist ein großartiges Land. Ich könnte nicht stolzer auf meine Herkunft sein; geboren in Punta de Lobos als Sohn eines Fischers und Tauchers. Ich habe die Verantwortung, meine Vorfahren zu ehren, indem ich diese Küste schütze. Es ist meine Pflicht. Es liegt an uns, ob es hier auch in Zukunft traditionelle Fischer (und Fische) geben wird. Wir müssen dafür sorgen, dass sich auch unsere Kinder und Kindeskinder noch an diesen Landschaften und der Artenvielfalt erfreuen können.

Ich bin auf Punta de Lobos geboren und ich liebe diesen Ort. Ich kämpfe für den Schutz der chilenischen Küste – nicht aus eigenem Interesse, sondern für die Zukunft.

Ich weiß, dass ich alleine nicht viel ausrichten kann. Jeder sieht, was zu tun ist: diese besonderen Orte schützen, ehe sie für immer verloren sind.