Unser Unternehmen
Damit unser Unternehmen bis zum Jahr 2025 die Kohlenstoffneutralität erreicht, setzt Patagonia auf einen Plan mit vier Säulen. Jede dieser Säulen unterstützt uns dabei, unseren CO2-Fußabdruck auf Null zu halten, auch wenn unser Unternehmen immer weiter wächst. Die Säulen 3 und 4 werden insbesondere dazu beitragen, dass wir CO2-positiv werden– also dass wir der Atmosphäre mehr Kohlenstoff entziehen als wir abgeben. 1. Messen unserer Auswirkungen.
Mittels eines von unabhängiger Stelle geprüften Systems messen wir unsere Auswirkungen und können so informierte Entscheidungen treffen und unsere Fortschritte nachverfolgen.

2. Reduzieren unserer Auswirkungen.
Vermeidung des Verbrauchs von Energie und Steigerung unsere Effizienz, wo immer möglich.

3. Umstellen auf erneuerbare Energien.
Ersetzen fossiler Brennstoffe mit umweltfreundlichen, erneuerbaren Energiequellen, bei allem, was wir tun.

4. CO2-Abscheidung.
Investition in Methoden zum Ausscheiden von klimaerwärmenden Gasen aus der Atmosphäre (wie zum Beispiel Carbon InsettinginsettingI und CO2-Sequestrierung) und das Testen dieser Methoden. Diese Bemühungen zeigen den Unterschied zwischen Aufhalten und Bereinigen des Chaos.
1 Messen unserer Auswirkungen
Zuverlässige und präzise Daten sind Grundvoraussetzung für informierte Entscheidungen und zum Ausräumen von Mythen. Im Jahr 2017 haben wir ein umfassendes Audit zu Treibhausgasen durchgeführt, bei dem die Emissionen unseres Unternehmens geprüft wurden, von der Gewinnung der Rohmaterialien, über die Herstellung bis hin zur Lieferung der Endprodukte an die Kunden. Als Grundlage für dieses Audit haben wir Stromrechnungen, Transportberichte und Lebenszyklus-Analysen unterschiedlicher Materialien herangezogen. Dann haben wir unsere Analysen von einer unabhängigen Stelle verifizieren lassen, vergleichbar mit dem Begutachtungsprozess im wissenschaftlichen Bereich.II

Unsere Emissionen im Geschäftsjahr 2017 beliefen sich auf 141.003 metrische Tonnen CO2 bzw. CO2-äquivalente Emissionen.III („CO2-Äquivalent“ bzw. „CO2ä“ mag vielleicht etwas technisch klingen, doch dabei handelt es sich um eine sehr nützliche Maßzahl. Es ist eine Standardeinheit zum Messen verschiedener Treibhausgase wie zum Beispiel Methan, Distickstoffoxid und fluorhaltiger Gase, die in ihrer Potenz variieren, also wie viel Wärme sie absorbieren und wie lange sie in der Atmosphäre verbleiben.) Nach einem Protokoll, das vom World Resources Institute (WRI) und vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt wurde, werden diese CO2ä-Emissionen in drei Bereiche unterteilt.IV Bereich 1 bezieht sich auf die direkten Emissionen des Unternehmens, im Grunde also das Erdgas, das wir zur Beheizung der eigenen und angemieteten Gebäude von Patagonia verbrennen. Die Bereich-2-Emissionen stammen vom Strom, den Patagonia bei Versorgungsunternehmen einkauft. Bereich 3 reflektiert die Emissionen von allen anderen Geschäftsaktivitäten, einschließlich solcher, die sich unserer direkten Kontrolle entziehen. Dazu gehören beispielsweise Emissionen aus der Herstellung von Rohmaterialien, aus dem Zuschneiden und Nähen der Produkte und aus dem Transport der Produkte von einem Ort zum anderen. Hier ist eine Aufgliederung unserer Emissionen nach diesen drei Bereichen:
  • Scope 1: 3.617 Tonnen CO2ä
  • Scope 2: 385 Tonnen CO2ä
  • Scope 3: 137.001 Tonnen CO2ä
2 Reduzieren unserer Auswirkungen
Materialien und Technologie Die Feststellung, dass fast 86 Prozent unserer Kohlenstoffemissionen als Unternehmen von der Herstellung der Materialien stammen, die wir in unseren Produkten verarbeiten, hat uns wachgerüttelt und dazu bewegt, recycelte Materialien zu verwenden, wo immer dies möglich ist, und Kreislaufwirtschaftssysteme bei jeder Gelegenheit zu unterstützen.

Ganz gleich, ob es sich um Synthetikstoffe wie Polyester und Nylon oder um Naturstoffe wie Wolle und Kaschmir handelt, mit recycelten Textilien können Bekleidungsunternehmen ihren CO2-Fußabdruck nachhaltig reduzieren. Durch eine Umstellung von Neupolyester auf Recycling-Polyester können die Kohlendioxidemissionen um 17 Prozent reduziert werden und zudem werden Plastikflaschen davor bewahrt, auf der Mülldeponie zu landen. Und das alles, ohne Einbußen bei der Strapazierfähigkeit unserer Produkte.

Die bevorzugten MaterialienV die wir entlang unserer Produktionslinie verwenden, sind unter anderem:
Recycling stellt nicht die einzige Lösung dar, wenn es darum geht, bessere Materialien zu verwenden. Bei einigen Textilien kommen Chemikalien zur Anwendung, die nicht auf sichere Weise recycelt werden können oder bei denen Verfahren erforderlich wären, die bisher noch nicht erfunden worden sind. Wir unterstützen unsere Lieferketten-Partner bei der Entwicklung neuer Recycling-Methoden und Möglichkeiten, um nicht traditionelle Rohmaterialien (wie beispielsweise Fischernetze) einzubeziehen. Zudem finanzieren wir Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit Materialien der Zukunft, die biobasiert, biologisch abbaubar und sogar CO2-positiv sind. Qualität und Worn Wear® Je länger unsere Produkte halten, desto geringer sind ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Daher ist die Herstellung von Qualitätsprodukten ein extrem nachhaltiger Beitrag in Sachen Umweltschutz. „Die Verlängerung der Nutzungsdauer von Bekleidung um zusätzliche neun Monate könnte den Fußabdruck beim Kohlenstoff, Abfall und Wasserverbrauch um 20 bis 30 Prozent reduzieren.“VI Daher ist die Herstellung langlebiger Produkte eine unserer höchsten Prioritäten und die Grundlage unserer Kompromisslosen GarantieVII auf unsere Produkte.

Seit 2013 animiert unser Worn Wear®-Programm unsere Kunden dazu, ihre Patagonia-Produkte zu reparieren, wiederzuverwenden und zu recyceln. Im Rahmen dieses Worn Wear-Programms bringen wir die Ausrüstung unserer Kunden wieder in Schuss, sei es in unseren Stores, unterwegs auf der Tour oder in unserem Reparaturzentrum, das größte Textil-Reparaturzentrum in Nordamerika. (Allein im Jahr 2018 haben wir 55.000 Teile repariert.) Worn Wear kauft auch gebrauchte Patagonia-Waren von unseren Kunden zurück, bringt sie wieder in Schuss und verkauft sie dann über WornWear.com weiter. Dank dieser „Re-Commerce“-Initiative konnte bisher die Nutzungsdauer von über 80.000 Produkten verlängert werden.
Der Versand von Produkten Unsere Produkte werden in alle Welt versendet. Zur Reduzierung unseres Versandfußabdruck analysieren wir unsere Versandwege, um die zurückgelegten Strecken zu minimieren. Wir stellen auf weniger energieintensive Transportmethoden um (zum Beispiel See- statt Lufttransport) und wir steigern das sogenannte „Drop-Shipping“, bei dem die Produkte direkt von der Fabrik an regionale Vertriebszentren geliefert werden. Im Sommer 2018 haben wir ein neues Vertriebszentrum an der Ostküste der USA in Betrieb genommen. Dadurch sind wir jetzt in der Lage, alle Kunden auf dem Landweg innerhalb von zwei Tagen zu beliefern. Gleichzeitig konnten wir die Notwendigkeit des viel kohlenstoffintensiveren Versands auf dem Luftweg reduzieren. Unsere Supply Chain Task Force Patagonia macht bei unseren Zulieferern häufig nur einen kleinen Anteil aus. Unsere Textilzulieferer und Auftragsnähereien produzieren in der Regel noch für viele weitere Unternehmen. Jedes einzelne unserer fertigen Kleidungsstücke wurde von zahlreichen Partnern bearbeitet, wenn es unsere Regale erreicht. Zudem stehen unsere Partner mitunter vor sehr unterschiedlichen politischen, sozialen und umweltbezogenen Herausforderungen. Je nachdem, wo sie geschäftlich tätig sind. Vor diesem Hintergrund ist es für uns natürlich unglaublich schwierig, einheitliche Umweltstandards entlang unserer gesamten Lieferkette einzuführen. Daher haben wir das CEIP-Programm (Chemical and Environmental Impacts) ins Leben gerufen. Dieses globale Team kümmert sich um die Auswirkungen unserer weltweiten Lieferkette von den Textilfabriken bis zu den Unterauftragnehmern unserer Nähereien.

Das Programm legt einige konkrete Anforderungen fest und gemeinsam mit unseren Partnern erarbeiten wir progressive Maßnahmenpläne in fünf zentralen Bereichen: Umweltmanagementsysteme, Chemikalienmanagement, Abfallmanagement, Wasserverbrauch, Energieverbrauch und Luftemissionen. Ein enorm hilfreicher Schritt für das CEIP-Programm war die Einführung bereits bestehender Industriezertifizierungen wie bluesign™. Das CEIP-Team arbeitet mit Zulieferern zusammen, um die Treibhausgasemissionen zu berechnen und zu reduzieren. Unter anderem durch die Umstellung auf effizientere Praktiken und durch die Einführung von kohlenstoffarmen und kohlenstofffreien Energiequellen.
Patagonia-Gebäude Gegenwärtig betreibt Patagonia 75 Stores auf der ganzen Welt, sieben regionale Niederlassungen und zwei Vertriebszentren. Beim Eröffnen neuer Standorte priorisieren wir schon seit langem die Nutzung bestehender Gebäude, statt Neubauten, und wir haben eine Reihe nachhaltiger Prinzipien zu deren Entwicklung erarbeitet. Dazu gehören unter anderem umweltschonende Bauverfahren, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, passives Heizen/Kühlen, wiedergewonnene Materialien und Farben/Lacke mit möglichst wenig flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs). Unser Vertriebszentrum in Reno ist nicht nur mit Solaranlagen ausgestattet (dazu mehr weiter unten), sondern auch mit einem „Nachtspül“-System, das jeden Abend das Warenlager mit kühler Luft versorgt, wodurch keine sonstigen Kühlanlagen mehr erforderlich sind. Nachhaltiges Pendeln Im Jahr 2010 haben wir unser Weniger-fahren-Programm eingeführt, um für unsere Mitarbeiter einen Anreiz zu schaffen, nicht allein im Auto zur Arbeit zu fahren. Jedes Jahr belohnt Patagonia seine Mitarbeiter, die in Fahrgemeinschaften, mit dem Fahrrad, mit dem Skateboard oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, mit einem Zuschuss von zwei Dollar pro Fahrt, bis maximal 500 Dollar pro Jahr. Auf diese Weise haben allein im letzten Jahr mehr als 900 Mitarbeiter insgesamt 951.482 Meilen Alleinfahrten im eigenen Fahrzeug vermieden.
3 Umstellen auf erneuerbare Energien
Eigene und betriebene Standorte Bis Ende 2020 werden 100 Prozent des Stroms für unsere eigenen und betriebenen Standorte auf der ganzen Welt von erneuerbaren Energiequellen stammen. Damit wir dieses Ziel erreichen, müssen wir unsere Betriebseffizienz steigern, einige unserer Energieversorger wechseln und in erneuerbare Energien investieren. Wir sind bereits in allen drei Bereichen aktiv.

Die Solaranlagen in unserer Zentrale und in unseren Vertriebszentren deckten nur drei Prozent unseres Strombedarfs in den USA ab. Im Herbst 2018 haben wir jedoch vier zusätzliche Solaranlagen installiert, was unsere US-Standorte mit weiteren 1,6 Megawatt erneuerbarer Energie versorgt. Damit werden wir zusätzliche 52 Prozent unseres Stromverbrauchs in den USA abdecken können. Um die übrigen 45 Prozent unseres Strombedarfs zu decken, finanziert Tin Shed Ventures™, unser unternehmenseigener Investmentzweig, Solarprojekte für Wohngebäude überall in den USA. Diese Solaranlagen versorgen derzeit mehr als 1.500 Haushalte, wodurch Patagonia sogenannte Renewable Energy Certificates (RECs) bekommt, die das Unternehmen auf seinen Stromverbrauch in den USA anrechnen kann.

In Japan haben wir den Stromanbieter gewechselt, um unseren Bedarf mit einem höheren Anteil an erneuerbaren Energien zu decken. Zudem haben wir in ein 150-Kilowatt-Projekt investiert, bei dem Solaranlagen auf Stelzen, über einem landwirtschaftlich genutzten Feld, errichtet werden. Auf diese Weise kann das Land, ohne Einbußen beim landwirtschaftlichen Ertrag, für die Herstellung grüner Energie genutzt werden.

In unserer europäischen Zentrale in Amsterdam ist es uns gemeinsam mit den übrigen Mietern des Gebäudes gelungen, den Vermieter davon zu überzeugen, 100 Prozent Windenergie für das Gebäude zu nutzen.

Solaranlagen auf unserem Bürogebäude in Australien und auf einem unserer Retail-Stores decken 25 Prozent des Energiebedarfs von Patagonia in Australien ab.

Wenn wir die Strommenge all dieser Projekte zusammennehmen und mit unserem Stromverbrauch in den USA vergleichen, dann produzieren wir mehr Strom als wir in den USA verbrauchen und diese Stromerzeugung entspricht etwa 76 Prozent unseres globalen Fußabdrucks.VIII
Investitionen in die Lieferkette und sonstige Maßnahmen Vor dem Hintergrund, dass unsere Lieferkette die meiste Energie verbraucht, arbeiten wir auch mit unseren Zulieferern zusammen, um in erneuerbare Energien für ihre Einrichtungen zu investieren. In Bereichen, wo eine Umstellung auf erneuerbare Energien für unsere Zulieferer nicht möglich ist, prüfen wir gerade beträchtliche Investitionen in größere Projekte erneuerbarer Energien, um unseren regionalen Fußabdruck auszugleichen. Die Bemühungen an dieser Front stehen noch am Anfang, da wir zunächst die landesspezifischen Rechtsvorschriften, finanziellen Möglichkeiten und Hürden prüfen und Ausschau nach potenziellen Investitions- und Projektentwicklungspartnern halten müssen. Da unsere Lieferkette auf erneuerbare Energien umgestellt wird, gehen wir davon aus, dass der Bedarf nach Projekten zum Ausgleich unseres Energiebedarfs sinken wird.
4 CO2-Abscheidung
Regenerative Bio-Landwirtschaft Wenn es eine Sache gibt, die nach unserer Überzeugung dazu geeignet ist, dass wir als Unternehmen zur Lösung der Klimakrise beitragen können, dann ist das die regenerative Bio-Landwirtschaft. Durch eine Kombination aus land- und weidewirtschaftlichen Praktiken, die den Zwischenfruchtanbau, Wechselwirtschaft, die Kompostierung und wenig bzw. gar keine Bodenbearbeitung fördern, trägt die regenerative Bio-Landwirtschaft dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen, gesunde Böden zu erhalten, die Biodiversität zu schützen und sogar zu steigern und schließlich die Wasserqualität und die Wasserspeicherung zu verbessern. Worüber wir jedoch am meisten begeistert sind, ist das Potenzial dieser landwirtschaftlichen Methoden, Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre abzuscheiden. Denn in der Atmosphäre würde das CO2 nur dazu führen, dass sich unser Heimatplanet aufheizt und zu brodeln beginnt, doch so wird das CO2 tief im Erdboden gebunden. Laut dem Rodale Institut würde eine regenerative, biologische Nutzung aller Acker- und Weideflächen mehr CO2 binden als weltweit pro Jahr erzeugt wird.IX

\] Wir glauben fest an das Potenzial, das die Regenerative Bio-Landwirtschaft bietet, zum einen im Hinblick auf die Deckung unseres Baumwollbedarfs (entsprechende Pilotprojekte laufen bereits) und zum anderen bezüglich der Lebensmittel für Patagonia Provisions (schon dieses Jahr beginnen wir mit Mangos). Ebenso sind wir davon überzeugt, dass diese Form der Landwirtschaft den Anbau von Nahrungsmitteln und Fasern auf der ganzen Welt nachhaltig verbessern kann. Zusammen mit dem Rodale Institute, Dr. Bronner und weiteren wichtigen Partnern unterstützen wir die Regenerative Organic Certification. Diese Zertifizierung verfolgt einen holistischen Ansatz zur Förderung von Weidehaltung und Tierwohl, Fairness gegenüber den Landwirten und Landarbeitern sowie solide Anforderungen an die Bodengesundheit und die Landbewirtschaftung. Wir planen, diesen Standard für unsere gesamte Lieferkette zu implementieren.
Wiederaufforstung Wir arbeiten mit wichtigen Zulieferern und gemeinnützigen Organisationen zusammen, um weitere „Carbon Insetting“-Projekte wie beispielsweise Initiativen zur Wiederaufforstung zu prüfen. Der Begriff „Carbon Insetting“ wird definiert als Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung, verifiziert nach einem Offset-Standard, die innerhalb der Lieferkette eines Unternehmens oder innerhalb der Lieferkette von Gemeinschaften erfolgen.X

IDer Begriff „Carbon Insetting“ wird definiert als Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung, verifiziert nach einem Offset-Standard, die innerhalb der Lieferkette eines Unternehmen oder innerhalb der Lieferkette von Gemeinschaften erfolgen.

IIDas GHG Protokoll unterteilt die Emissionen in drei Bereiche. Bereich 1 bezieht sich auf alle direkten Emissionen aus eigenen und kontrollierten Quellen (also Erdgas, das an eigenen Standorten verbrannt wird sowie Treibstoff, das mit Unternehmensfahrzeugen verbraucht wird). Die Emissionen des Bereichs 2 sind unternehmenseigene Emissionen von eingekauftem Strom. Die Emissionen des Bereichs 3 beziehen sich auf alle sonstigen Emissionen entlang der Wertschöpfungskette des jeweiligen Unternehmens (Upstream-Emissionen, z. B. von der Materialerzeugung, bis hin zu Downstream-Emissionen, z. B. aus der Lieferung von Produkten an die Kunden).

Wir räumen ein, dass es Emissionen gibt, die im Zusammenhang mit anderen Bereichen unserer Wertschöpfungskette stehen, wie zum Beispiel die Nutzungsphase unserer Produkte. Wir verfolgen einen stufenweisen Ansatz, um all diese anderen Auswirkungen bei unserem Gesamt-Treibhausgasbestand und bei unserem Plan zur Kohlenstoffneutralität zu berücksichtigen. Das unabhängige Audit wurde von SGS durchgeführt (von Herbst 2017 bis Anfang 2018).

III141.003 metrische Tonnen CO2ä ist äquivalent zu: Jährlicher Stromverbrauch von 15.225 Haushalten oder Jahresverbrauch von 30.193 PKWs.

IVBei unseren Treibhausgasbestand werden gegenwärtig unsere Auswirkungen von der Erzeugung der Rohmaterialien bis hin zur Lieferung der Produkte an unsere Kunden berücksichtigt. Und zum gegenwärtigen Zeitpunkt bezieht er sich nur auf unseren Geschäftsbereich Bekleidung. Im Sinne des GHG Protokolls, gehören dazu Emissionen der Bereiche 1 und 2 sowie Emissionen des Bereichs 3. Im Zusammenhang mit den folgenden Kategorien: erworbene Waren und Dienstleistungen, Upstream-Transport und -Vertrieb sowie Downstream-Transport und -Vertrieb.

VVon den Zulieferern wird verlangt, Fasern zu haben, die nach einem dieser Standards zertifiziert sind: Traceable Down Standard, Responsible Wool Standard, Organic Cotton Standard, Global Organic Textile Standard, Forest Stewardship Council, Global Recycle Standard oder Recycled Claim Standard.

VIValuing our clothes: the true cost of how we design, use and dispose of clothing in the UK.“ Waste & Resources Action Programme, Seite 5.

VIIFür all unsere Produkte gilt unsere kompromisslose Garantie! Falls Sie mit einem unserer Produkte unzufrieden sind oder wenn es Ihre Erwartungen nicht erfüllt, können Sie es zurückgeben. Wir werden es reparieren, umtauschen oder den Kaufpreis erstatten. Schäden durch Abnutzung und Verschleiß reparieren wir gegen eine angemessene Gebühr.

VIIIDiese Berechnungen lassen wir gerade vom Center for Resource Solutions verifizieren, einem externen Unternehmen, das Angaben zu erneuerbaren Energien nach seinem Zertifizierungsprogramm Green-e zertifiziert.

IXBericht: Regenerative Bio-Landwirtschaft und Klimawandel–Eine realistische Lösung zur globalen Erwärmung, „Einfach ausgedrückt, die jüngsten Daten von landwirtschaftlichen Systemen und weidewirtschaftlichen Versuchen auf der ganzen Welt zeigen, dass wir mehr als 100 Prozent unserer gegenwärtigen jährlichen CO2-Emissionen abscheiden könnten, allein durch die Umstellung auf weit verfügbare und kostengünstige Praktiken des Bio-Managements, was wir als ‚regenerative Bio-Landwirtschaft‘ bezeichnen. Diese Praktiken zielen darauf ab, die Kohlenstoffdioxidfixierung zu maximieren und dabei den Verlust von Kohlenstoff, nachdem dieser im Boden gebunden ist, zu minimieren, wobei der Treibhauseffekt umgekehrt wird.“ Seite 2

Xhttps://www.icroa.org/Insetting