Unsere Stimme
Aktivismus
Patagonias Mission besteht darin, unseren Heimatplaneten zu schützen, und der Aktivismus ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Über unsere Plattform und unsere Community setzen wir uns für eine umweltfreundliche Politik ein. Dabei nehmen wir auch unsere politischen Vertreter in die Verantwortung und unterstützen Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise. Wir sind aktives Mitglied der Unternehmensvereinigung „Business for Innovative Climate and Energy Policy“ (BICEP), wo wir gemeinsam mit anderen Unternehmen eine solide Klimapolitik einfordern.

Wir schickten eine internationale Mitarbeiter-Delegation zur UN-Klimakonferenz in Paris, wo wir lautstark das Pariser Klimaschutzabkommen unterstützten. Und unmittelbar nach der Entscheidung der US-Regierung, aus dem Klimaschutzabkommen auszusteigen, traten wir der Kampagne „We Are Still In“ bei, um der Welt zu zeigen, dass wir nach wie vor das Pariser Klimaschutzabkommen unterstützen und dessen Ziele verfolgen. Wir betreiben auch Lobbyarbeit auf nationaler wie auf bundesstaatlicher Ebene. Dabei machen wir uns für Anliegen stark wie zum Beispiel der Schutz der kalifornischen Küste vor Offshore-Bohrungen, der Schutz des Naturschutzgebietes „Arctic National Wildlife Refuge“ vor der Öl- und Gasförderung und der Kampf gegen Erdölpipelineprojekte wie Keystone XL, Line 3 und die Dakota Access Pipeline. Bei allen größeren Protestmärschen zum Klimaschutz, sei es auf US-amerikanischem Boden oder in aller Welt, sind wir mitmarschiert, um für eine solidere Klimapolitik zu kämpfen.

Auf der ganzen Welt engagieren sich unsere Mitarbeiter auf lokaler Ebene für den Klimaschutz. So kämpfen sie beispielsweise gegen die Initiative der japanischen Regierung, 30 neue Kohlekraftwerke in Betrieb zu nehmen, sie setzen sich für den Stopp von Tiefseebohrungen nach Erdöl in der Great Australian Bight ein und sie leisten Widerstand gegen die Entwicklung von Wasserkraftprojekten an den letzten unberührten Flussläufen Europas, unter dem falschen Vorwand, erneuerbare Energie zu erzeugen.

In den USA verklagen wir die US-Regierung, um einen effektiven Schutz unseres öffentlichen Lands zu erreichen und um zu verhindern, dass in diesen nationalen Schätzen Aktivitäten durchgeführt werden, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Zudem unterstützen wir lautstark politische Maßnahmen und Regulierungen, die dem Klimaschutz dienen und wir fördern Vertreter der öffentlichen Verwaltung sowie Kongress- und Senatskandidaten, die sich ebenfalls für den Planeten und für den Klimaschutz einsetzen.
Patagonia Action Works
Patagonia AIm Jahr 2018 haben wir Patagonia Action Works eingeführt, eine Online-Plattform zur Förderung der Organisationen, die wir finanzieren. Ziel dieser Initiative ist es, den Kontakt zwischen den gemeinnützigen Organisationen und unserer Community herzustellen. Die Initiative verfolgt das Ziel, engagierte, tatkräftige Bürger in Kontakt mit Gruppen zu bringen, bei denen sie ihre Talente einbringen und wirklich etwas bewegen können. Es ist unsere Antwort auf die Frage, die uns viele Menschen in den letzten Jahren gestellt haben, nämlich „Was kann ich tun?“.

Seit der Einführung hat Patagonia Action Works mehr als 170.000 Aktivitäten unterstützt und beim Organisieren von 9.000 Stunden qualifizierte Freiwilligenarbeit zugunsten der von uns geförderten Organisationen geholfen. Damit konnten wir dazu beitragen, dass mehr Unterschriften für Petitionen und mehr Spenden gesammelt wurden, die Veranstaltungen besser besucht waren und mehr Maßnahmen ergriffen werden konnten.

Mitarbeiterengagement
Unsere Mitarbeiter spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, unser Unternehmen zu einem führenden Akteur der Klimabewegung zu machen. Daher sind wir sehr darum bemüht, sie mit den Werkzeugen auszustatten, die sie benötigen, um ihren Fußabdruck zu verringern, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in ihrem Privatleben. Das ganze Jahr über organisieren wir Gesprächsrunden mit Umweltschutzgruppen, um unseren Mitarbeitern die Gelegenheit zu bieten, sich zu informieren und vor Ort aktiv zu werden. Zudem fördern wir mit unseren Initiativen „Bike to Work“ und „Zero-Waste Weeks“ ein möglichst umweltfreundliches Verhalten.
Austausch von Best Practices
Beim Kampf gegen die Klimakrise müssen wir alle an einem Strang ziehen. Daher teilen wir Best Practices und sonstige unternehmenseigene Informationen mit anderen Unternehmen, auch mit unseren direkten Wettbewerbern. Unser Unternehmen macht nur einen winzigen Bruchteil der weltweiten Bekleidungsindustrie aus und wir wissen, dass wir allein die Klimakrise nicht lösen können. Wir wissen auch, dass wir nicht alle Antworten haben. Über Organisationen wie die Sustainable Apparel Coalition, Textile Exchange und Organic Cotton Accelerator übernehmen wir die Führung, wo wir können, wir lernen, was wir nicht können, und wir arbeiten mit all jenen zusammen, die ebenso wie wir dazu entschlossen sind, unseren Heimatplaneten zu retten.