Programm zur Förderung der Umweltverantwortung in der Lieferkette

Warum

Mit seinem Programm zur Förderung der Umweltverantwortung in der Lieferkette verfolgt Patagonia das Ziel, die Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Patagonia-Produkten und -Materialien zu messen und zu reduzieren. Wir implementieren unser Programm in den Einrichtungen unserer Zulieferer in aller Welt und decken damit vielfältige Bereiche ab, einschließlich Umwelt-Management-Systeme, Chemikalien, Wasserverbrauch, Wasseremissionen, Energieverbrauch, Treibhausgase (THG) und sonstige Luftemissionen und Abfälle.

Dieses Programm verwendet branchenweite Tools wie den Higg-Index und erkennt Zertifizierungsprogramme von Drittanbietern wie das bluesign®-System als Möglichkeiten an, mit dem unsere Lieferanten zeigen können, inwiefern sie die Erwartungen von Patagonia erfüllen. Über die Mindestanforderungen des Programms hinausgehend werden die Zulieferer dazu ermutigt, weitere bewährte Umweltpraktiken zu implementieren, damit wir sie als umweltverantwortliche Lieferketten-Partner anerkennen können.

Was wir bereits tun

Wir evaluieren Produktionsbetriebe von Patagonia-Zulieferern und potenziellen neuen Zulieferern regelmäßig, um zu überprüfen, ob diese die Mindestanforderungen von Patagonia erfüllen und die bewährten Umweltpraktiken anwenden. Dies gibt Aufschluss darüber, wie wir Entscheidungen in der Lieferkette treffen, wie z. B. die Zulassung und Steuerung neuer und aktiver Zulieferer und ihrer Produktionsstätten.

Im Laufe der Jahre haben wir die Umweltauswirkungen in unserer Lieferkette reduziert. Dabei haben wir mehr über die Einrichtungen unserer Zulieferer erfahren und unsere Zusammenarbeit bei Schulungen sowie bei der Implementierung von Verbesserungen intensiviert. Einige Zulieferer haben beispielsweise ihre Betriebe mit Anlagen zur Aufbereitung von Abwasser und Luftemissionen ausgestattet, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, um die strengeren Patagonia-Anforderungen zu erfüllen. Andere Betriebe haben die Verwendung von gefährlichen Chemikalien eingestellt und sichere Chemikalien-Management-Verfahren implementiert. Und einige Betriebe konnten die Erwartungen von Patagonia nicht erfüllen und können daher nicht als Patagonia-Zulieferer zugelassen werden.

Was kommt als Nächstes

Da unsere Zulieferer unsere Mindestanforderungen bereits erfüllen, konzentrieren wir uns zunehmend auf Best Practices, Benchmarking und ständige Verbesserungen. Wir arbeiten ständig an unserer größten Initiative, mit der Patagonia das Ziel verfolgt, bis 2025 CO2-neutral zu sein, einschließlich der gesamten Lieferkette.

Wir sind darum bemüht, den CO2-Fußabdruck der Produktion zu reduzieren, indem wir Ressourcen und Anreize anbieten, um Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu priorisieren. Mit diesen Maßnahmen wollen wir unsere kollektiven Auswirkungen auf das Klima reduzieren.

Die Zusammenarbeit mit den Zulieferern und mit anderen Marken bietet uns die beste Gelegenheit, Verbesserungen in der gemeinsam genutzten Lieferkette voranzubringen. Patagonia hat mehrere Kooperationen gegründet, unter anderem den Higg Index der Sustainable Apparel Coalition, die OIA Sustainability Working Group, Textile Exchange und die Regenerative Organic Alliance. Jedes Jahr nehmen immer mehr Unternehmen an diesen Initiativen teil und verwenden diese Tools, um ihre Umweltauswirkungen zu messen und zu kommunizieren. Auf dieser Basis sind ein industrieweites Benchmarking und Verbesserungen bei der Zusammenarbeit in großem Maßstab möglich.

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