Die Klimakrise

Die Klimakrise ist nicht länger eine Prognose – für Millionen ist sie bereits zu einer bitteren und teilweise verheerenden Realität geworden, und jeder Bereich der Geschäftstätigkeit Patagonias ist davon betroffen. Kohlenstoffdioxid-Emissionen entstehen überall: Polyestergarne werden aus Erdöl hergestellt, die Maschinen zum Weben von Stoffen werden mit fossilen Brennstoffen betrieben, Stoffe werden mit chemischen Färbemitteln gefärbt und Jacken wasserdicht gemacht, Hemden werden in Fabriken genäht, Hosen werden von einem Land ins andere und von einer Stadt in eine andere transportiert, die Kleidung wird an die Kunden in Plastikbeuteln geliefert, die Leute fahren zur Arbeit.

Wenn unsere Erde auch noch in Zukunft bewohnbar sein soll, dann müssen wir unsere Gewohnheiten ändern. Wir werden “schnelle und weitreichende Systemübergänge in Energie-, Land-, Stadt- und Infrastruktur- (einschließlich Verkehr und Gebäude) sowie in Industriesystemen“ umsetzen müssen, warnte der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen IPCC in seinem Bericht vom Oktober 2018. Wenn wir das bestehende Katastrophenrisiko reduzieren wollen, müssen wir schnell handeln, um ein Ansteigen der globalen Temperaturen um mehr als 1,5 Grad Celsius zu verhindern. Dazu wird erforderlich sein, die durch den Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen (CO2) um etwa 45% gegenüber dem Niveau von 2010 zu reduzieren – und Netto‐Null-CO2-Emissionen zu erreichen. Dabei müssen wir so viel CO2 aus der Luft absorbieren, wie wir in die Luft abgeben – und das alles bis 2050.I

Wir leben unsere Mission: Wir sind im Geschäft, um unseren Heimatplaneten zu retten. Patagonias Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 vollkommene Kohlenstoffneutralität für unsere gesamte Geschäftstätigkeit zu erreichen, einschließlich unserer Lieferkette.

In der Textil- sowie in anderen Produktionsbranchen wird mit dem Begriff Lieferkette alles beschrieben, vom Anbau der Nutzpflanzen zur Herstellung von Garn über das Nähen der Stoffe zu Kleidungsstücken bis hin zum Versand der fertigen Kleidung an die Warenlager, Einzelhandelsgeschäfte und bis in den Vorgarten unserer Kunden. 97% unserer Kohlenstoffemissionen entfallen auf Patagonias Lieferkette. “Netto Null“ bzw. “kohlenstoffneutral“ bedeutet, dass wir all unsere Kohlenstoffemissionen – also die, die wir selbst produzieren, einschließlich jener, die in den Fabriken, in denen unsere Textilien und fertige Kleidung hergestellt werden, und durch die landwirtschaftlichen Betriebe, die unsere Naturfasern anbauen, entstehen – eliminieren, reduzieren, absorbieren oder in sonstiger Weise senken.

Damit werden wir uns jedoch noch nicht zufrieden geben. Letztendlich verfolgen wir das Ziel, CO2-positiv zu werden. Das bedeutet, dass wir der Atmosphäre mehr Kohlenstoff entziehen als wir abgeben, auch wenn unser Unternehmen immer weiter wächst. Wir wir das schaffen wollen? Schön, dass du fragst. Nachfolgend möchten wir dir einige Maßnahmen vorstellen, mit denen wir dieses Ziel erreichen werden.

  • "Bis zum Jahr 2020 werden wir für unsere Patagonia Retail Stores, Vertriebszentren, für die regionalen und globalen Bürostandorte sowie an unserem Hauptsitz ausschließlich Strom aus erneuerbarenII Energien verwenden. Zum Herbst 2018 hatten wir in den USA einen Anteil an erneuerbarem Strom von 100%II und weltweit von 76%."
  • Bis zum Jahr 2025 werden wir bei unseren Produkten ausschließlich erneuerbareIII oder recycelte Rohstoffe verwenden. Zum Herbst 2018 lag der Anteil unserer erneuerbaren und recycelten Rohstoffe bei 51%; bis zum Herbst 2019 wird er bei 69% liegen.
  • Wir reduzieren den Energieverbrauch entlang unserer gesamten Lieferkette, wir arbeiten mit Zulieferern zusammen, um auf erneuerbare Energie umzustellen, und wir investieren in Projekte zur Förderung erneuerbarer Energien, um den Rest unseres CO2-Fußabdrucks auszugleichen.
  • Über das neue Zertifizierungsprogramm Regenerative Organic, expandieren wir die regenerative Bio-Landwirtschaft als Quelle für die Fasern zur Herstellung unserer Kleidung sowie für die Produktion unserer Nahrungsmittel für Patagonia Provisions. Ziel dieses Programms ist es, den Oberboden zu regenerieren und Kohlenstoffe aus der Atmosphäre absorbieren.
  • Wir investieren in weitere Projekte auf der ganzen Welt zur Kohlendioxidabscheidung, wie zum Beispiel die Wiederaufforstung.
  • Wir bauen unser Worn Wear®-Programm weiter aus und machen es zu einem soliden Geschäftsbereich. Dabei unterstützen wir Initiativen zur Förderung von Wiederverwendung, Reparatur und Recycling, um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern und um deren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
  • Wir intensivieren unsere Maßnahmen zum Klimaschutz und unsere Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen, die sich für den Schutz unseres Planeten einsetzen.

Weitere Informationen zu unserem Klimaaktionsplan in unserem Unternehmen, zum Förderprogramm und zu Investitionen sowie zu unserer Stimme findest du unter den folgenden Links.


Ihttps://www.ipcc.ch/

IIDiese Berechnungen lassen wir gerade vom Center for Resource Solutions verifizieren, einem externen Unternehmen, das Angaben zu erneuerbaren Energien nach seinem Zertifizierungsprogramm Green-e auszeichnet.

IIIErneuerbar“ wird definiert als natürliche Materialien, die auf einer jährlichen Basis angebaut und geerntet werden können (z. B. Wolle, Bio-Baumwolle usw.)

Damit unser Unternehmen bis zum Jahr 2025 die Kohlenstoffneutralität erreicht, setzt Patagonia auf einen Plan mit vier Säulen. Jede dieser Säulen unterstützt uns dabei, unseren CO2-Fußabdruck auf Null zu halten, auch wenn unser Unternehmen immer weiter wächst. Die Säulen 3 und 4 werden insbesondere dazu beitragen, dass wir CO2-positiv werden– also dass wir der Atmosphäre mehr Kohlenstoff entziehen als wir abgeben.

1. Messen unserer Auswirkungen.

Mittels eines von unabhängiger Stelle geprüften Systems messen wir unsere Auswirkungen und können so informierte Entscheidungen treffen und unsere Fortschritte nachverfolgen.

2. Reduzieren unserer Auswirkungen.

Vermeidung des Verbrauchs von Energie und Steigerung unsere Effizienz, wo immer möglich.

3. Umstellen auf erneuerbare Energien.

Ersetzen fossiler Brennstoffe mit umweltfreundlichen, erneuerbaren Energiequellen, bei allem, was wir tun.

4. CO2-Abscheidung.

Investition in Methoden zum Ausscheiden von klimaerwärmenden Gasen aus der Atmosphäre (wie zum Beispiel Carbon InsettingI und CO2-Sequestrierung) und das Testen dieser Methoden. Diese Bemühungen zeigen den Unterschied zwischen Aufhalten und Bereinigen des Chaos.

1. Messen unserer Auswirkungen

Zuverlässige und präzise Daten sind Grundvoraussetzung für informierte Entscheidungen und zum Ausräumen von Mythen. Im Jahr 2017 haben wir ein umfassendes Audit zu Treibhausgasen durchgeführt, bei dem die Emissionen unseres Unternehmens geprüft wurden, von der Gewinnung der Rohmaterialien, über die Herstellung bis hin zur Lieferung der Endprodukte an die Kunden. Als Grundlage für dieses Audit haben wir Stromrechnungen, Transportberichte und Lebenszyklus-Analysen unterschiedlicher Materialien herangezogen. Dann haben wir unsere Analysen von einer unabhängigen Stelle verifizieren lassen, vergleichbar mit dem Begutachtungsprozess im wissenschaftlichen Bereich.II

Unsere Emissionen im Geschäftsjahr 2017 beliefen sich auf 141.003 metrische Tonnen CO2 bzw. CO2-äquivalente Emissionen.III (“CO2ä“ mag vielleicht etwas technisch klingen, doch dabei handelt es sich um eine sehr nützliche Maßzahl. Es ist eine Standardeinheit zum Messen verschiedener Treibhausgase, wie zum Beispiel Methan, Distickstoffoxid und fluorhaltiger Gase, die in ihrer Potenz variieren, also wie viel Wärme sie absorbieren und wie lange sie in der Atmosphäre verbleiben.) Nach einem Protokoll, das vom World Resources Institute (WRI) und vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt wurde, werden diese CO2ä-Emissionen in drei Bereiche unterteilt.IV Bereich 1 bezieht sich auf die direkten Emissionen des Unternehmens, im Grunde also das Erdgas, das wir zur Beheizung der eigenen und angemieteten Gebäude von Patagonia verbrennen. Die Bereich-2-Emissionen stammen vom Strom, den Patagonia bei Versorgungsunternehmen einkauft. Bereich 3 reflektiert die Emissionen von allen anderen Geschäftsaktivitäten, einschließlich solcher, die sich unserer direkten Kontrolle entziehen. Dazu gehören beispielsweise Emissionen aus der Herstellung von Rohmaterialien, aus dem Zuschneiden und Nähen der Produkte und aus dem Transport der Produkte von einem Ort zum anderen. Hier ist eine Aufgliederung unserer Emissionen nach diesen drei Bereichen:

  • Bereich 1: 3.617 Tonnen2ä
  • Bereich 2: 385 Tonnen2ä
  • Bereich 3: 137.001 Tonnen2ä
2. Reduzieren unserer Auswirkungen

Materialien und Technologie

Die Feststellung, dass fast 86% unserer Kohlenstoffemissionen als Unternehmen von der Herstellung der Materialien stammen, die wir in unseren Produkten verarbeiten, hat uns wachgerüttelt und dazu bewegt, recycelte Materialien zu verwenden, wo immer dies möglich ist, und Kreislaufwirtschaftssysteme bei jeder Gelegenheit zu unterstützen.

Ganz gleich, ob es sich um Synthetikstoffe, wie Polyester und Nylon oder um Naturstoffe wie Wolle und Kaschmir handelt, mit recycelten Textilien können Bekleidungsunternehmen ihren CO2-Fußabdruck nachhaltig reduzieren. Durch eine Umstellung von Neupolyester auf Recycling-Polyester können die Kohlendioxidemissionen um 17% reduziert werden und zudem werden Plastikflaschen davor bewahrt, auf der Mülldeponie zu landen. Und das alles, ohne Einbußen bei der Strapazierfähigkeit unserer Produkte.

Die bevorzugten MaterialienV, die wir entlang unserer Produktionslinie verwenden, sind unter anderem:

Recycling stellt nicht die einzige Lösung dar, wenn es darum geht, bessere Materialien zu verwenden. Bei einigen Textilien kommen Chemikalien zur Anwendung, die nicht auf sichere Weise recycelt werden können oder bei denen Verfahren erforderlich wären, die bisher noch nicht erfunden worden sind. Wir unterstützen unsere Lieferketten-Partner bei der Entwicklung neuer Recycling-Methoden und Möglichkeiten, um nicht traditionelle Rohmaterialien (wie beispielsweise Fischernetze) einzubeziehen. Zudem finanzieren wir Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit Materialien der Zukunft, die biobasiert, biologisch abbaubar und sogar CO2-positiv sind.

Qualität und Worn Wear®

Je länger unsere Produkte halten, desto geringer sind ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Daher ist die Herstellung von Qualitätsprodukten ein extrem nachhaltiger Beitrag in Sachen Umweltschutz. „Die Verlängerung der Nutzungsdauer von Bekleidung um zusätzliche neun Monate könnte den Fußabdruck beim Kohlenstoff, Abfall und Wasserverbrauch um 20 bis 30% reduzieren.“ VI Daher ist die Herstellung langlebiger Produkte eine unserer höchsten Prioritäten und die Grundlage unserer Kompromisslosen GarantieVII auf unsere Produkte.

Seit 2013 animiert unser WornWear.com-Programm unsere Kunden dazu, ihre Patagonia-Produkte zu reparieren, wiederzuverwenden und zu recyceln. Im Rahmen dieses Worn Wear-Programms bringen wir die Ausrüstung unserer Kunden wieder in Schuss, sei es in unseren Stores, unterwegs auf der Tour oder in unserem Reparaturzentrum, das größte Textil-Reparaturzentrum in Nordamerika. (Allein im Jahr 2018 haben wir 55.000 Teile repariert.) Worn Wear kauft auch gebrauchte Patagonia-Waren von unseren Kunden zurück, bringt sie wieder in Schuss und verkauft sie dann über WornWear.com weiter. Dank dieser „Re-Commerce“-Initiative konnte bisher die Nutzungsdauer von über 80.000 Produkten verlängert werden.

Der Versand von Produkten

Unsere Produkte werden in alle Welt versendet. Zur Reduzierung unseres Versandfußabdruck analysieren wir unsere Versandwege, um die zurückgelegten Strecken zu minimieren. Wir stellen auf weniger energieintensive Transportmethoden um (zum Beispiel See- statt Lufttransport) und wir steigern das sogenannte „Drop-Shipping“, bei dem die Produkte direkt von der Fabrik an regionale Vertriebszentren geliefert werden. Im Sommer 2018 haben wir ein neues Vertriebszentrum in Pennsylvania in Betrieb genommen, mit dem wir die Kohlenstoffintensität des Versands von Produkten an Kunden an der Ostküste der USA beträchtlich reduzieren konnten.

Unsere Supply Chain Task Force

Patagonia macht bei unseren Zulieferern häufig nur einen kleinen Anteil aus. Unsere Textilzulieferer und Auftragsnähereien produzieren in der Regel noch für viele weitere Unternehmen. Jedes einzelne unserer fertigen Kleidungsstücke wurde von zahlreichen Partnern bearbeitet, wenn es unsere Regale erreicht. Zudem stehen unsere Partner mitunter vor sehr unterschiedlichen politischen, sozialen und umweltbezogenen Herausforderungen. Je nachdem, wo sie geschäftlich tätig sind. Vor diesem Hintergrund ist es für uns natürlich unglaublich schwierig, einheitliche Umweltstandards entlang unserer gesamten Lieferkette einzuführen. Daher haben wir unserCEIP-Programm (Chemical and Environmental Impacts) ins Leben gerufen. Dieses globale Team kümmert sich um die Auswirkungen unserer weltweiten Lieferkette von den Textilfabriken bis zu den Unterauftragnehmern unserer Nähereien.

Das Programm legt einige konkrete Anforderungen fest und gemeinsam mit unseren Partnern erarbeiten wir progressive Maßnahmenpläne in fünf zentralen Bereichen: Umweltmanagementsysteme, Chemikalienmanagement, Abfallmanagement, Wasserverbrauch, Energieverbrauch und Luftemissionen. Ein enorm hilfreicher Schritt für das CEIP-Programm war die Einführung bereits bestehender Industriezertifizierungen wie bluesign®. Das CEIP-Team arbeitet mit Zulieferern zusammen, um die Treibhausgasemissionen zu berechnen und zu reduzieren. Unter anderem durch die Umstellung auf effizientere Praktiken und durch die Einführung von kohlenstoffarmen und kohlenstofffreien Energiequellen.

Patagonia-Gebäude

Gegenwärtig betreibt Patagonia 75 Stores auf der ganzen Welt, sieben regionale Niederlassungen und zwei Vertriebszentren. Beim Eröffnen neuer Standorte priorisieren wir schon seit langem die Nutzung bestehender Gebäude, statt Neubauten, und wir haben eine Reihe nachhaltiger Prinzipien zu deren Entwicklung erarbeitet. Dazu gehören unter anderem umweltschonende Bauverfahren, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, passives Heizen/Kühlen, wiedergewonnene Materialien und Farben/Lacke mit möglichst wenig flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs). Unser Vertriebszentrum in Reno ist nicht nur mit Solaranlagen ausgestattet (dazu mehr weiter unten), sondern auch mit einem „Nachtspül“-System, das jeden Abend das Warenlager mit kühler Luft versorgt, wodurch keine sonstigen Kühlanlagen mehr erforderlich sind.

Nachhaltiges Pendeln

Im Jahr 2010 haben wir unser Weniger-fahren-Programm eingeführt, um für unsere Mitarbeiter einen Anreiz zu schaffen, nicht allein im Auto zur Arbeit zu fahren. Jedes Jahr belohnt Patagonia seine Mitarbeiter, die in Fahrgemeinschaften, mit dem Fahrrad, mit dem Skateboard oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, mit einem Zuschuss von zwei Dollar pro Fahrt, bis maximal 500 Dollar pro Jahr. Auf diese Weise haben allein im letzten Jahr mehr als 900 Mitarbeiter insgesamt 951.482 Meilen Alleinfahrten im eigenen Fahrzeug vermieden.

3. Umstellen auf erneuerbare Energien

Eigene und betriebene Standorte

Bis Ende 2020 werden 100% des Stroms für unsere eigenen und betriebenen Standorte auf der ganzen Welt von erneuerbaren Energiequellen stammen. Damit wir dieses Ziel erreichen, müssen wir unsere Betriebseffizienz steigern, einige unserer Energieversorger wechseln und in erneuerbare Energien investieren. Wir sind bereits in allen drei Bereichen aktiv.

Die Solaranlagen in unserer Zentrale und in unseren Vertriebszentren deckten nur 3% unseres Strombedarfs in den USA ab. Im Herbst 2018 haben wir jedoch vier zusätzliche Solaranlagen installiert, was unsere US-Standorte mit weiteren 1,6 Megawatt erneuerbarer Energie versorgt. Damit werden wir zusätzliche 52% unseres Stromverbrauchs in den USA abdecken können. Um die übrigen 45% unseres Strombedarfs zu decken, finanziert Tin Shed Ventures™, unser unternehmenseigener Investmentzweig, Solarprojekte für Wohngebäude überall in den USA. Diese Solaranlagen versorgen derzeit mehr als 1.500 Haushalte, wodurch Patagonia sogenannte Renewable Energy Certificates (RECs) bekommt, die das Unternehmen auf seinen Stromverbrauch in den USA anrechnen kann.

In Japan haben wir den Stromanbieter gewechselt, um unseren Bedarf mit einem höheren Anteil an erneuerbaren Energien zu decken. Zudem haben wir in ein 150-Kilowatt-Projekt investiert, bei dem Solaranlagen auf Stelzen, über einem landwirtschaftlich genutzten Feld, errichtet werden. Auf diese Weise kann das Land, ohne Einbußen beim landwirtschaftlichen Ertrag, für die Herstellung grüner Energie genutzt werden.

In unserer europäischen Zentrale in Amsterdam ist es uns gemeinsam mit den übrigen Mietern des Gebäudes gelungen, den Vermieter davon zu überzeugen, 100% Windenergie für das Gebäude zu nutzen.

Solaranlagen auf unserem Bürogebäude in Australien und auf einem unserer Retail-Stores decken 25% des Energiebedarfs von Patagonia in Australien ab.

Wenn wir die Strommenge all dieser Projekte zusammennehmen und mit unserem Stromverbrauch in den USA vergleichen, dann produzieren wir mehr Strom als wir in den USA verbrauchen und diese Stromerzeugung entspricht etwa 76% unseres globalen Fußabdrucks.VIII

Investitionen in die Lieferkette und sonstige Maßnahmen

Vor dem Hintergrund, dass unsere Lieferkette die meiste Energie verbraucht, arbeiten wir auch mit unseren Zulieferern zusammen, um in erneuerbare Energien für ihre Einrichtungen zu investieren. In Bereichen, wo eine Umstellung auf erneuerbare Energien für unsere Zulieferer nicht möglich ist, prüfen wir gerade beträchtliche Investitionen in größere Projekte erneuerbarer Energien, um unseren regionalen Fußabdruck auszugleichen. Die Bemühungen an dieser Front stehen noch am Anfang, da wir zunächst die landesspezifischen Rechtsvorschriften, finanziellen Möglichkeiten und Hürden prüfen und Ausschau nach potenziellen Investitions- und Projektentwicklungspartnern halten müssen. Da unsere Lieferkette auf erneuerbare Energien umgestellt wird, gehen wir davon aus, dass der Bedarf nach Projekten zum Ausgleich unseres Energiebedarfs sinken wird.

4. CO2-Abscheidung

Regenerative Biolandwirtschaft

Wenn es eine Sache gibt, die nach unserer Überzeugung dazu geeignet ist, dass wir als Unternehmen zur Lösung der Klimakrise beitragen können, dann ist das die regenerative Biolandwirtschaft. Durch eine Kombination aus landwirtschaftlichen und weidewirtschaftlichen Praktiken, die den Zwischenfruchtanbau, den rotierenden Anbau, die Kompostierung und wenig bzw. gar keine Bodenbearbeitung fördern, trägt die regenerative Biolandwirtschaft dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen, gesunde Böden zu erhalten, die Biodiversität zu schützen und sogar zu steigern und schließlich die Wasserqualität und die Wasserspeicherung zu verbessern. Worüber wir jedoch am meisten begeistert sind, ist das Potenzial dieser landwirtschaftlichen Methoden, Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre abzuscheiden. Denn in der Atmosphäre würde das CO2 nur dazu führen, dass sich unser Heimatplanet aufheizt und zu brodeln beginnt, doch so wird das CO2 tief im Erdboden gebunden. Laut dem Rodale Institut würde eine regenerative, biologische Nutzung aller Acker- und Weideflächen mehr CO2 binden als weltweit pro Jahr erzeugt wird.IX

Wir glauben fest an das Potenzial, das die Regenerative Bio-Landwirtschaft bietet, zum einen im Hinblick auf die Deckung unseres Baumwollbedarfs (entsprechende Pilotprojekte laufen bereits) und zum anderen bezüglich der Lebensmittel für Patagonia Provisions (schon dieses Jahr beginnen wir mit Mangos). Ebenso sind wir davon überzeugt, dass diese Form der Landwirtschaft den Anbau von Nahrungsmitteln und Fasern auf der ganzen Welt nachhaltig verbessern kann. Zusammen mit dem Rodale Institute, Dr. Bronner und weiteren wichtigen Partnern unterstützen wir die Regenerative-Organic-Zertifizierung. Diese Zertifizierung verfolgt einen holistischen Ansatz zur Förderung von Weidehaltung und Tierwohl, Fairness gegenüber den Landwirten und Landarbeitern sowie solide Anforderungen an die Bodengesundheit und die Landbewirtschaftung. Wir planen, diesen Standard für unsere gesamte Lieferkette zu implementieren.

Wiederaufforstung

Wir arbeiten mit wichtigen Zulieferern und gemeinnützigen Organisationen zusammen, um weitere „Carbon Insetting“-Projekte wie beispielsweise Initiativen zur Wiederaufforstung zu prüfen. Der Begriff „Carbon Insetting“ wird definiert als Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung, verifiziert nach einem Offset-Standard, die innerhalb der Lieferkette eines Unternehmens oder innerhalb der Lieferkette von Gemeinschaften erfolgen.X


IDer Begriff „Carbon Insetting“ wird definiert als Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung, verifiziert nach einem Offset-Standard, die innerhalb der Lieferkette eines Unternehmens oder innerhalb der Lieferkette von Gemeinschaften erfolgen.

IIBei unseren Treibhausgasbestand werden gegenwärtig unsere Auswirkungen von der Erzeugung der Rohmaterialien bis hin zur Lieferung der Produkte an unsere Kunden berücksichtigt. Und zum gegenwärtigen Zeitpunkt bezieht er sich nur auf unseren Geschäftsbereich Bekleidung. Im Sinne des GHG-Protokolls, gehören dazu Emissionen der Bereiche 1 und 2 sowie Emissionen des Bereichs 3. Im Zusammenhang mit den folgenden Kategorien: erworbene Waren und Dienstleistungen, Upstream-Transport und -Vertrieb sowie Downstream-Transport und -Vertrieb.

Wir räumen ein, dass es Emissionen gibt, die im Zusammenhang mit anderen Bereichen unserer Wertschöpfungskette stehen, wie zum Beispiel die Nutzungsphase unserer Produkte. Wir verfolgen einen stufenweisen Ansatz, um all diese anderen Auswirkungen bei unserem Gesamt-Treibhausgasbestand und bei unserem Plan zur Kohlenstoffneutralität zu berücksichtigen. Das unabhängige Audit wurde von SGS durchgeführt (von Herbst 2017 bis Anfang 2018).

III141.003 metrische Tonnen CO2ä ist äquivalent zu: Jährlicher Stromverbrauch von 15.225 Haushalten oder Jahresverbrauch von 30.193 PKWs.

IVDas GHG-Protokoll unterteilt die Emissionen in drei Bereiche. Bereich 1 bezieht sich auf alle direkten Emissionen aus eigenen und kontrollierten Quellen (also Erdgas, das an eigenen Standorten verbrannt wird sowie Treibstoff, das mit Unternehmensfahrzeugen verbraucht wird). Die Emissionen des Bereichs 2 sind unternehmenseigene Emissionen von eingekauftem Strom. Die Emissionen des Bereichs 3 beziehen sich auf alle sonstigen Emissionen entlang der Wertschöpfungskette des jeweiligen Unternehmens (Upstream-Emissionen, z. B. von der Materialerzeugung, bis hin zu Downstream-Emissionen, z. B. aus der Lieferung von Produkten an die Kunden).

VVon den Zulieferern wird verlangt, Fasern zu haben, die nach einem dieser Standards zertifiziert sind: Traceable Down Standard, Responsible Wool Standard, Organic Cotton Standard, Global Organic Textile Standard, Forest Stewardship Council, Global Recycle Standard oder Recycled Claim Standard.

VI“Valuing our clothes: the true cost of how we design, use and dispose of clothing in the UK.“ Waste & Resources Action Programme, Seite 5.

VIIFür all unsere Produkte gilt unsere kompromisslose Garantie. Falls du mit einem unserer Produkte unzufrieden bist oder wenn es deine Erwartungen nicht erfüllt, kannst du es zurückgeben. Wir werden es reparieren, umtauschen oder den Kaufpreis erstatten. Schäden durch Abnutzung und Verschleiß reparieren wir gegen eine angemessene Gebühr.

VIIIDiese Berechnungen lassen wir gerade vom Center for Resource Solutions verifizieren, einem externen Unternehmen, das Angaben zu erneuerbaren Energien nach seinem Zertifizierungsprogramm Green-e zertifiziert.

IXBericht: Regenerative Bio-Landwirtschaft und Klimawandel – Eine realistische Lösung zur globalen Erwärmung (Seite 2), „Einfach ausgedrückt, die jüngsten Daten von landwirtschaftlichen Systemen und weidewirtschaftlichen Versuchen auf der ganzen Welt zeigen, dass wir mehr als 100% unserer gegenwärtigen jährlichen CO2-Emissionen abscheiden könnten, allein durch die Umstellung auf weit verfügbare und kostengünstige Praktiken des Bio-Managements, was wir als ‚regenerative Bio-Landwirtschaft‘ bezeichnen. Diese Praktiken zielen darauf ab, die Kohlenstoffdioxidfixierung zu maximieren und dabei den Verlust von Kohlenstoff, nachdem dieser im Boden gebunden ist, zu minimieren, wobei der Treibhauseffekt umgekehrt wird.“

XDer Begriff „Carbon Insetting“ wird definiert als Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung, verifiziert nach einem Offset-Standard, die innerhalb der Lieferkette eines Unternehmens oder innerhalb der Lieferkette von Gemeinschaften erfolgen.

1% for the Planet®

Seit 1985 spendet Patagonia mindestens 1% seines Umsatzes für den Schutz und die Erhaltung der natürlichen Umwelt. Seither haben wir über 100 Millionen Dollar in Geld- und Sachspenden für Graswurzelgruppen zur Verfügung gestellt, die in ihren Gemeinden Veränderungen bewirken. Im November 2018 gaben wir bekannt, dass wir 10 Millionen Dollar von ungeplanten Einsparungen (infolge von unverantwortlichen Steuersenkungen) an Umweltschutzorganisationen spenden würden, um diese bei unserem gemeinsamen Kampf gegen die Klimakrise zu unterstützen. Bis dato haben wir hunderte Organisationen unterstützt, die sich für die Förderung einer Zukunft der nachhaltigen Energien einsetzen und die für die Rechte all jener kämpfen, die vom Klimawandel am stärksten betroffen sind.

Im Lauf der Jahre haben wir Gruppen unterstützt, die sich gegen Pipelines und umweltverschmutzende Ölraffinerien einsetzen, und auch NGOs, die neue Vorreiter für die Klimaschutzbewegung rekrutieren. Neben all diesen weltweiten Spenden haben wir letztes Jahr auch eine Million Dollar gespendet, um hauptsächlich lokale und regionale Bemühungen in den Bereichen Klimapolitik, Übergang zu einer umweltfreundlichen Energiewirtschaft und Klimagerechtigkeit, zu unterstützen – Gruppen wie beispielsweise die „Stand Up to Oil“-Koalition, die den Bau des größten Ölverladeterminals, das jemals in Nordamerika geplant wurde, erfolgreich verhindern konnte. Wir haben in Gruppen wie beispielsweise die California Environmental Justice Alliance (CEJA) investiert, die Patagonias Geldmittel dazu nutzten, bahnbrechende Gesetzesvorlagen wie beispielsweise die „California’s Senate Bill 100“ zu verabschieden, deren Ziel es ist, 100% umweltfreundliche, erneuerbare Energien zu erreichen. Wir haben auch Gruppen wie die Environmental Health Coalition finanziell unterstützt. Diese Koalition setzt sich für Klimagerechtigkeit ein und hat unter anderem das „Climate Justice Leadership“-Programm ins Leben gerufen. Dieses Programm verfolgt unter anderem das Ziel, auf lokaler Ebene Führungspersönlichkeiten zu fördern, die sich für die Umweltgerechtigkeit einsetzen.

Tin Shed Ventures®

2013 haben wir Tin Shed Ventures ins Leben gerufen, einen internen Investmentzweig, der gleich gesinnte, verantwortungsvolle Start-up-Unternehmen dabei unterstützt, einige der schwierigsten Umweltprobleme zu lösen. Tin Shed Ventures verfolgt unter anderem das Ziel, zu zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg auch möglich ist, wenn sich die Unternehmen von Anfang an zum Umweltschutz verpflichten.

Neben den Investitionen in erneuerbare Energien hält Tin Shed Ventures Ausschau nach Innovationen, die sich noch in einer frühen Phase der Entwicklung befinden und die das Potenzial bieten, die Abhängigkeit Patagonias von kohlenstoffintensiven Praktiken zu reduzieren. Dazu gehören unter anderem ökologische Materialien und Chemikalien in unseren Kleidungsstücken und Verfahren, die im Vergleich zu herkömmlichen Industrieverfahren weniger Energie und Wasser benötigen. Zum Beispiel erfolgte die erste Investition von Tin Shed Ventures in Tersus Solutions, zur Entwicklung eines industriellen Waschverfahrens im geschlossenen Kreislauf, bei dem zum Reinigen und Verarbeiten der Materialien und Kleidungsstücke statt Wasser flüssiges CO2 zum Einsatz kommt. Bei der Tersus-Technologie wird im Vergleich zu herkömmlichen Waschverfahren rund 35% weniger Energie benötigt. Bis dato konnten wir dank Tersus rund 50 Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen.

Investitionen in Future Business Leaders

In den letzten drei Jahren haben Patagonia und die Haas School of Business der UC Berkeley alljährlich einen Wettbewerb für Studenten aus den ganzen USA veranstaltet. Dabei haben die Teilnehmer die Aufgabe, Lösungen für Herausforderungen aus der Praxis, mit denen Patagonia und unser Planet konfrontiert sind, zu finden. Bei den letzten Aufgaben ging es um die Qualität und Umweltaspekte von strapazierfähigen, wasserabweisenden Textilien, und darum, wie die Einführung von regenerativer Bio-Landwirtschaft beschleunigt werden kann. 2018 suchten die Studierenden nach Wegen, wie Patagonia bis zum Jahr 2025 die Kohlenstoffneutralität erreichen kann.

Aktivismus

Patagonias Mission besteht darin, unseren Heimatplaneten zu schützen, und der Aktivismus ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Über unsere Plattform und unsere Community setzen wir uns für eine umweltfreundliche Politik ein. Dabei nehmen wir auch unsere politischen Vertreter in die Verantwortung und unterstützen Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise. Wir sind aktives Mitglied der Unternehmensvereinigung „Business for Innovative Climate and Energy Policy“ (BICEP), wo wir gemeinsam mit anderen Unternehmen eine solide Klimapolitik einfordern.

Wir schickten eine internationale Mitarbeiter-Delegation zur UN-Klimakonferenz in Paris, wo wir lautstark das Pariser Klimaschutzabkommen unterstützten. Und unmittelbar nach der Entscheidung der US-Regierung, aus dem Klimaschutzabkommen auszusteigen, traten wir der Kampagne „We Are Still In“ bei, um der Welt zu zeigen, dass wir nach wie vor das Pariser Klimaschutzabkommen unterstützen und dessen Ziele verfolgen. Wir betreiben auch Lobbyarbeit auf nationaler wie auf bundesstaatlicher Ebene. Dabei machen wir uns für Anliegen stark wie zum Beispiel der Schutz der kalifornischen Küste vor Offshore-Bohrungen, der Schutz des Naturschutzgebietes „Arctic National Wildlife Refuge“ vor der Öl- und Gasförderung und der Kampf gegen Erdölpipelineprojekte wie Keystone XL, Line 3 und die Dakota Access Pipeline. Bei allen größeren Protestmärschen zum Klimaschutz, sei es auf US-amerikanischem Boden oder in aller Welt, sind wir mitmarschiert, um für eine solidere Klimapolitik zu kämpfen.
Auf der ganzen Welt engagieren sich unsere Mitarbeiter auf lokaler Ebene für den Klimaschutz. So kämpfen sie beispielsweise gegen die Initiative der japanischen Regierung, 30 neue Kohlekraftwerke in Betrieb zu nehmen, sie setzen sich für den Stopp von Tiefseebohrungen nach Erdöl in der Great Australian Bight ein und sie leisten Widerstand gegen die Entwicklung von Wasserkraftprojekten an den letzten unberührten Flussläufen Europas, unter dem falschen Vorwand, erneuerbare Energie zu erzeugen.

In den USA haben wir die US-Regierung verklagt, um einen effektiven Schutz unseres öffentlichen Lands zu erreichen und um zu verhindern, dass in diesen nationalen Schätzen Aktivitäten durchgeführt werden, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Zudem unterstützen wir lautstark politische Maßnahmen und Regulierungen, die dem Klimaschutz dienen und wir fördern Vertreter der öffentlichen Verwaltung sowie Kongress- und Senatskandidaten, die sich ebenfalls für den Planeten und für den Klimaschutz einsetzen.

Patagonia Action Works

Im Jahr 2018 haben wir Patagonia Action Works eingeführt, eine Online-Plattform zur Förderung der Organisationen, die wir finanzieren. Ziel dieser Initiative ist es, den Kontakt zwischen den gemeinnützigen Organisationen und unserer Community herzustellen. Die Initiative verfolgt das Ziel, engagierte, tatkräftige Bürger in Kontakt mit Gruppen zu bringen, bei denen sie ihre Talente einbringen und wirklich etwas bewegen können. Es ist unsere Antwort auf die Frage, die uns viele Menschen in den letzten Jahren gestellt haben, nämlich „Was kann ich tun?“.

Seit der Einführung hat Patagonia Action Works mehr als 170.000 Aktivitäten unterstützt und beim Organisieren von 9.000 Stunden qualifizierte Freiwilligenarbeit zugunsten der von uns geförderten Organisationen geholfen. Damit konnten wir dazu beitragen, dass mehr Unterschriften für Petitionen und mehr Spenden gesammelt wurden, die Veranstaltungen besser besucht waren und mehr Maßnahmen ergriffen werden konnten.

Mitarbeiterengagement

Unsere Mitarbeiter spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, unser Unternehmen zu einem führenden Akteur der Klimabewegung zu machen. Daher sind wir sehr darum bemüht, sie mit den Werkzeugen auszustatten, die sie benötigen, um ihren Fußabdruck zu verringern, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in ihrem Privatleben. Das ganze Jahr über organisieren wir Gesprächsrunden mit Umweltschutzgruppen, um unseren Mitarbeitern die Gelegenheit zu bieten, sich zu informieren und vor Ort aktiv zu werden. Zudem fördern wir mit unseren Initiativen „Bike to Work“ und „Zero-Waste Weeks“ ein möglichst umweltfreundliches Verhalten.

Austausch von Best Practices

Beim Kampf gegen die Klimakrise müssen wir alle an einem Strang ziehen. Daher teilen wir Best Practices und sonstige unternehmenseigene Informationen mit anderen Unternehmen, auch mit unseren direkten Wettbewerbern. Unser Unternehmen macht nur einen winzigen Bruchteil der weltweiten Bekleidungsindustrie aus und wir wissen, dass wir allein die Klimakrise nicht lösen können. Wir wissen auch, dass wir nicht alle Antworten haben. Über Organisationen wie die Sustainable Apparel CoalitionTextile Exchange und Organic Cotton Accelerator übernehmen wir die Führung, wo wir können, wir lernen, was wir nicht können, und wir arbeiten mit all jenen zusammen, die ebenso wie wir dazu entschlossen sind, unseren Heimatplaneten zu retten.

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