Unser Bekenntnis

Patagonia  /  Minuten Lesezeit  /  Activism

Wir lernen, wie man ein antirassistisches Unternehmen wird.

Photo: Mikey Schaefer

Patagonia hat sich schwer getan, die richtigen Worte zu finden, um auf die Morde an Ahmaud Arbery, Breonna Taylor, George Floyd, Tony McDade, Dijon Kizzee und die anhaltende weltweite Unterdrückung von Gemeinschaften aufgrund ihrer Hautfarbe oder ethnischen Zugehörigkeit zu reagieren. Wir hatten auch Schwierigkeiten, unsere Unterstützung für die aufkommende Bewegung für soziale Gleichberechtigung von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) zum Ausdruck zu bringen. Die wenigen Worte, die wir übermittelt haben, verfehlten das Ziel. Den Schmerz unserer BIPoC-Kollegen und Partnern in der Outdoor-Community vermochten wir nicht zu verstehen. Die Black Lives Matter-Bewegung hat eine Abrechnung der tiefen rassistischen Ungerechtigkeit um uns herum erzwungen und entblößte unsere eigene Mitschuld.

Wir sind ein Outdoor-Unternehmen, aber wir haben versäumt, die Herausforderungen und Hindernisse, denen sich BIPoC und marginalisierte Gemeinschaften gegenübersehen, die zu ihrem Ausschluss aus natürlichen Räumen und Landschaften geführt haben, zu verstehen und anzugehen.

Die letzten Monate haben gezeigt, wie viel mehr wir tun müssen, um unseren Werten als aktivistisches Unternehmen gerecht zu werden. Wir haben zu viel versäumt. Unsere Herzen schmerzen, aber unser Schmerz ist bei weitem nicht so groß wie der, den unsere Kollegen, die sich als BIPoC identifizieren, erlitten haben.

Wir bedauern das von uns verursachte Leid.

Um diese Arbeit wirklich voranzutreiben, müssen wir Patagonias mangelnden Fortschritten entgegentreten und die Verantwortung für das Ergebnis unserer Tatenlosigkeit in vollem Umfang übernehmen. Wir müssen zuerst auf unsere BIPoC Kollegen hören, sie unterstützen und uns dazu verpflichten, ein inklusiveres und gerechteres Unternehmen zu werden. Und wir werden die wahren Führungspersönlichkeiten für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in der Umweltbewegung und in den Outdoor-Communities stärken.

Diese Arbeit ist dringend und lebenslang. Wir werden niemals „fertig“ sein. Wir widmen unsere Zeit und Ressourcen wieder diesem wesentlichen Teil unserer Mission. Wir öffnen unsere Augen für das, was wir ignoriert haben. Wir schaffen eine Grundlage für unsere Arbeit, indem wir unseren BIPoC-Kollegen besser zuhören, um aus ihren Erfahrungen und Einsichten zu lernen. Wir haben unternehmensweit begonnen zu lernen, um ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, was es bedeutet, ein antirassistisches Unternehmen zu sein. Und wir aktualisieren unsere Richtlinien, um Gleichberechtigung explizit in unserer Agenda aufzunehmen. Das sind alles nur Worte. In den kommenden Monaten werden wir über unsere Fortschritte berichten, damit wir zur Verantwortung gezogen werden können. Wir sind im Geschäft, um unseren Heimatplaneten zu retten, aber wir können dies unmöglich allein tun.

Wir müssen uns auf diejenigen konzentrieren, die am stärksten von der Umweltkrise betroffen sind, und ihrem Beispiel folgen. Wir sind hier, um eine gerechtere Welt zu schaffen.

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