Zusammenarbeit mit Webereien

Mit freundlicher Genehmigung von Thai Eastern Industry Co.

Stoffe, Einfassungen und Rohmaterialien stellen das Fundament unserer Mission dar, die darin besteht, das beste Produkt herzustellen und dabei keinen unnötigen Schaden anzurichten. Daher reist Patagonia um die ganze Welt, um Beziehungen zu den richtigen Zulieferern aufzubauen – Unternehmen, die hochwertige Materialien herstellen und dabei ihre negativen Auswirkungen ökologischer und sozialer Art reduzieren. Gemeinsam arbeiten wir daran, die technischen, umweltfreundlichen und ästhetischen Innovationen zu schaffen, welche die Patagonia-Produkte ausmachen.

Unsere Suche nach den besten Materialien beginnt bei unserem Materialentwicklungsteam. Die Aufgabe dieses Teams ist die Forschung, Entwicklung und Zulassung von Materialien und Zulieferern, indem deren Performance in vier zentralen Bereichen evaluiert wird: Qualität, Rückverfolgbarkeit, Umweltgesundheit und Arbeitssicherheit sowie Sozialverantwortung.

Qualität

Nach unserem Verständnis von Qualität müssen unsere Materialien strapazierfähig und für den jeweiligen Zweck optimal geeignet sein. Unsere Materialien müssen verschleiß- und waschbeständig sowie pflegeleicht sein. Zudem muss deren Anbau und Herstellung mit Rücksicht auf die Menschheit und den Planeten erfolgen. Zudem muss das Design bei jedem unserer Kleidungsstücke ansprechend sein.

Die Entwickler senden potenzielle Materialoptionen an das Patagonia-Qualitätsprüflabor. Im Labor werden die Materialien analysiert und evaluiert, ob sie die Mindestanforderungen für den beabsichtigten Zweck erfüllen. Um höchste Qualität sicherzustellen, wenden die Laboranalysten Industriestandards sowie Ausrüstung und Testverfahren an, in deren Entwicklung wir mehrere Jahre investiert haben. In unserem Stoff-Labor werden bis zu 70 Materialoptionen getestet, bis dieser eine Stoff gefunden wird, der unsere Mindestanforderungen erfüllt bzw. übertrifft.

Rückverfolgbarkeit

Wir haben uns entlang der gesamten Lieferkette zur Transparenz verpflichtet. Die Informationen über die Herkunft unserer Materialien helfen uns dabei, die Qualität zu kontrollieren und die Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft zu bewerten.

Aus diesem Grund verlangen wir von unseren Zulieferern, einen Sourcing-Fragebogen auszufüllen und ihre eigenen Lieferketten zu mappen. Für jeden unserer Stoffe und jede unserer Einfassungen verlangen wir ein Profil-Datenblatt, ein Lieferketten-Tracking-Blatt und alle relevanten Zertifizierungen durch Dritte. Zertifizierungsvorgaben für Bio-Baumwolle anschauen.

Chemical & Environmental Impacts-Programm (CEIP)

Die Material-Lieferketten tragen maßgeblich zum Fußabdruck Patagonias bei. Große Mengen an Wasser, Energie und Chemikalien sind zur Herstellung der Materialien für unsere Produkte erforderlich. Daher müssen unsere Zulieferer dafür sorgen, dass ihre Betriebe so geführt werden, dass die Umwelt, die Arbeiterinnen und Arbeiter und schließlich die Verbraucher geschützt werden. Patagonia hat sein Chemical and Environmental Impacts-Programm entwickelt, um die Verwendung von Chemikalien zu regulieren und die Umweltauswirkungen unserer globalen Lieferkette zu reduzieren. Das Programm erstreckt sich auf alle Bereiche des Umweltmanagements wie Chemikalien-Management, Abfall-Management, Wasser- und Energieverbrauch, Treibhausgase und andere Luftemissionen. Danach müssen die Herstellerbetriebe die örtlich geltenden Rechtsvorschriften sowie die strengsten internationalen Rechtsvorschriften für Verbrauchsgüter erfüllen. Zudem hilft uns das Programm, solche Zulieferer zu ermitteln, die als umweltverantwortliche Lieferketten-Partner Best Practices anwenden.

Das Chemical and Environmental Impacts-Programm von Patagonia wendet die neuesten industrieweiten Tools an, einschließlich der beiden Module Facility Environmental und Chemicals Management des Higg Index. Dadurch profitieren wir von der Arbeit, die wir in Kooperationsgruppen wie die Sustainable Apparel Coalition und die Chemicals Management Working Group der Outdoor Industry Association investiert haben.

Unser Chemical and Environmental Impacts-Programm baut auf der Arbeit auf, die wir seit dem Jahr 2000 mit den bluesign®-Technologien geleistet haben. 2007 wurde Patagonia als erste Marke offizieller bluesign®-Systempartner. Inzwischen haben sich über 300 Hersteller, Marken und Chemiebetriebe bluesign angeschlossen. Wir freuen uns, dass viele davon Teil unserer Lieferkette sind und dass sie unser Engagement für kontinuierliche ökologische Verbesserungen durch geringeren Rohstoffverbrauch und Chemikalieneinsatz teilen.

Sozialverantwortung

Unser Raw Materials Social Responsibility-Programm (Sozialverantwortung bei der Beschaffung von Rohmaterialien) ist eines der größten und wichtigsten Sozialverantwortungs-Initiativen, die wir seit Mitte der 1990er Jahre ins Leben gerufen haben. Dies war, als wir damit begannen, unsere Textilfabriken auf die Einhaltung der Social Compliance zu überwachen, in Zusammenarbeit mit der Fair Labor Association (FLA), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für faire Arbeitsbedingungen einsetzt.

Das Raw Materials Social Responsibility-Programm schreibt vor, dass all unsere Stoff- und Einfassungen-Zulieferer ihre Fabriken auf zentrale Sozialverantwortungsindikatoren auditieren, wie zum Beispiel Verfahren bei der Personalbeschaffung, Beschwerdeverfahren für die Arbeitnehmer, Recycling-Richtlinien und sonstige sozial- und umweltverantwortliche Maßnahmen.

Dabei müssen die Webereien im Wesentlichen dieselben Anforderungen erfüllen wie die Fabriken, in denen unsere Fertigerzeugnisse hergestellt werden.

Beliebte Suchanfragen