Unsere Zusammenarbeit mit Fabriken

Mittels Due-Diligence-Maßnahmen stellt Patagonia sicher, dass in den Fabriken (Tier 1), in denen die Fertigerzeugnisse hergestellt werden, sichere Arbeitsbedingungen und Umweltverantwortung gefördert und praktiziert werden. Unser Tier-1-Monitoring-Programm erstreckt sich auf alle direkten Nähereien und deren Subunternehmer (z. B. Siebdrucker, Wäschereien und Stickereien).

Hier einige unserer wichtigsten Aktivitäten und Instrumente:


Verhaltenskodex am Arbeitsplatz für Zulieferer

  • Eckpfeiler bei unserem Programm für Sozial- und Umweltverantwortung ist unser Verhaltenskodex für Zulieferer und die dazugehörenden Benchmark-Richtlinien. Unser Kodex basiert auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und schreibt die Einhaltung sämtlicher Rechtsvorschriften vor, die in den Ländern gelten, in denen wir unsere Fabriken betreiben.

  • Wir haben dieses Dokument erstellt, um den Fabriken, in denen unsere Produkte hergestellt werden, unsere Erwartungen deutlich zu machen. Patagonia besitzt selbst keine Fabriken; wir arbeiten jedoch in engen Partnerschaften mit Fabriken zusammen, die gleichgesinnt sind und mit denen wir unsere Philosophie teilen. Wir bei Patagonia setzen alles daran, bewusst zu leben, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Umwelt zu entlasten. Wir spornen die Fabriken, in denen unsere Produkte hergestellt werden, an, das Gleiche zu tun.

  • Unser Verhaltenskodex findet auf allen Stufen unserer Lieferkette Anwendung, von den Farmen bis hin zur Textilfabrik, einschließlich aller Zulieferer und Subunternehmer. Darin sind unsere Richtlinien zu den folgenden Themen enthalten:

    • Einhaltung von Gesetzen und Kodex
    • Kinderarbeit
    • Zwangsarbeit
    • Belästigung, Missbrauch und disziplinarische Maßnahmen
    • Diskriminierung
    • Vereinigungsfreiheit und Tarifautonomie
    • Beschäftigungsverhältnis
    • Vergütung und Zusatzleistungen
    • Überstundenvergütung
    • Arbeitszeit
    • Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit
    • Umweltschutz
    • Community
    • Vergabe von Unteraufträgen
    • Tierwohl
    • Rückverfolgbarkeit
    • Kodex-Aushang
    • Qualität

Fair Labor Association (FLA)

  • Patagonia ist ein Gründungsmitglied der Fair Labor Association® (FLA®). Unsere FLA™-Zertifizierung bietet unseren Kunden eine zusätzliche Vertrauensbasis und Transparenz und vermittelt uns eine objektive Beurteilung von den Dingen, die wir bereits gut machen, und was wir noch verbessern müssen.

  • Unsere Mitgliedschaft in der Fair Labor Association sowie unsere FLA-Zertifizierung stehen im Mittelpunkt unseres Programms für Sozialverantwortung. Als Mitglied haben wir uns unter anderem dazu verpflichtet, dass die FLA stichprobenartig unsere Lieferkette prüft, um die Qualität des Programms zur Werksüberwachung zu beurteilen. Damit helfen sie uns, etwaige Verbesserungspotenziale zu erkennen. Die Ergebnisse der FLA-Audits werden auf der FLA-Website veröffentlicht.

  • Als zusätzliche Maßnahme zur Sicherstellung unserer Verantwortung und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit prüft die FLA auch unser SER-Programm an unserem Hauptsitz in Ventura, Kalifornien. Im Rahmen dieses Verfahrens müssen wir nachweisen, dass wir die FLA-Prinzipien zu fairen Arbeitsbedingungen und verantwortungsvoller Beschaffungspraxis einhalten und jährlich darüber Bericht erstatten. Während der Vor-Ort-Prüfung unseres SER-Programms prüfen die FLA-Auditoren unsere Unterlagen, Audit-Berichte, Pläne für korrektive Maßnahmen, Fabrikschulungen und interne Schulungen, Datenanalysen und NGO-Aktivitäten. Unsere Zertifizierung wird alle drei Jahre erneut geprüft und die vollständigen Berichte werden auf der FLA-Website zur Einsicht für jedermann veröffentlicht.

Der Patagonia Vierfach-Ansatz bei lieferkettenbezogenen Entscheidungen

  • Seit Mitte der 2000er Jahre hat Patagonia ein System implementiert, nach dem die Fabriken einer Prüfung unterzogen werden, bevor der erste Auftrag erteilt wird. Dies nennen wir unseren Vierfach-Ansatz. Bei diesem Screening prüfen wir potenzielle neue Zulieferer auf ihre Fähigkeit, unsere Standards in den folgenden vier Bereichen zu erfüllen: (1) Beschaffung, (2) Qualität, (3) Umweltverantwortung und (4) Sozialverantwortung. Das SER-Lieferketten-Team arbeitet eng mit unseren Beschaffungs- und Qualitätssicherungsabteilungen zusammen, um darüber zu entscheiden, ob einer neuen Fabrik ein Auftrag erteilt wird oder nicht. Eine entsprechende Zusammenarbeit erfolgt auch bei sonstigen beschaffungsrelevanten Entscheidungen in Bezug auf die Fabriken, bei denen wir gegenwärtig unsere Produkte produzieren lassen. Das SER-Lieferketten-Team hat bei der Beauftragung neuer Fabriken ein uneingeschränktes Vetorecht, genau wie die Beschaffungs- und Qualitätssicherungsteams. Dies hat sich als effektives Vorgehen bewährt, um all jene Zulieferer auszusortieren, die unsere strengen Vierfach-Ansatz nicht erfüllen können. Unseren Vierfach-Ansatz wenden wir bei allen Fabriken, in denen Fertigerzeugnisse hergestellt werden, sowie bei deren Subunternehmern an. 2011 führten wir das gleiche Verfahren für die Zulieferer unserer Rohmaterialien und Einfassungen (Tier 2) ein. Das Vierfach-Team trifft sich jede Woche, um lieferkettenbezogene Entscheidungen zu treffen.

Überwachung von Fabriken, Webereien und Farmen

  • Unser SER-Personal überprüft alle neuen Betriebe sorgfältig darauf, ob sie die sozialen und ökologischen Vorgaben der Landesgesetze, ggf. der Tarifverträge, des Patagonia Verhaltenskodex am Arbeitsplatz für Zulieferer und des detaillierten Benchmark-Dokuments erfüllen. Wo die Standards nicht einheitlich sind, richten wir uns nach denen, die für die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken am vorteilhaftesten sind. Außerdem bewerten wir das SER-Management der jeweiligen Fabrik und schulen die Fabrikleiter über unseren Verhaltenskodex und andere Programmanforderungen.

  • Die Vorprüfungen übernimmt entweder unser SER-Personal oder ein renommiertes, unabhängiges Prüfungsbüro. Dieser Schritt umfasst das Ausfüllen unserer Fragebögen sowie ein komplettes Sozialaudit, einschließlich einer Lohnanalyse und Befragungen der Arbeiter in der Landessprache.

  • Unser Monitoring-Programm wurde im Rahmen unseres Zertifizierungsverfahrens von der FLA geprüft und genehmigt. SER-Außendienstmitarbeiter besuchen unsere Fabriken regelmäßig, um sich vor Ort davon zu überzeugen, dass wir unseren Code of Conduct Benchmarks, die örtlich geltenden Rechtsvorschriften sowie die geltenden Tarifbestimmungen einhalten. Das Team prüft dabei auch, ob die Korrektivmaßnahmen von vorigen Audits implementiert wurden. Zudem werden Sitzungen zur Selbsthilfe und Besuche zur Lösung konkreter SER-Anliegen organisiert.

  • Wir ermitteln die Mindest- und Standardlöhne aller Länder, in denen wir produzieren lassen, und drängen bei unseren Kostenverhandlungen mit den Fabriken auf höhere, faire oder existenzsichernde Löhne. Wir haben herausgefunden, dass viele unserer Fabriken einigen bzw. all ihren Arbeiterinnen und Arbeitern bereits mehr als den Mindestlohn zahlen. Wir bemühen uns um eine angemessene Bezahlung für alle, die an unseren Produkten mitarbeiten. Zu diesem Zweck haben wir das Fair Trade Certified™ Programm ins Leben gerufen, mit dem wir unsere Verpflichtung, die Zahlung des Existenzlohns in all unseren Fabriken, bekräftigen.

  • Wir prüfen all unsere Fabriken (Tier 1 der Lieferkette), die unsere Fertigerzeugnisse herstellen, ob sie unsere Standards in den Bereichen Sozial- und Umweltverantwortung einhalten. Das schließt auch die meisten Subunternehmen mit ein, die unsere Zuschneider und Nähereien beliefern. Entweder führen wir die Kontrollen selbst durch oder wir beauftragen ein unabhängiges Büro damit. Um eine Überforderung durch zu viele Kontrollen zu vermeiden, arbeiten wir auch mit anderen Marken zusammen oder nutzen Prüfungsberichte zuverlässiger Quellen auf Basis der Fair Factories Clearinghouse Datenbank (s.u.) oder von Informationen der Fabriken selbst. Patagonia bezahlt alle direkt veranlassten Sozialaudits.

  • Zudem prüfen wir unsere größten Rohmaterial-Zulieferer (Tier 2 der Lieferkette) und wenden in diesen Einrichtungen Audit- und Abhilfeverfahren an, die jenen gleichen, die wir bei unseren Tier-1-Fabriken anwenden. (Weitere Informationen findest du auf unserer Seite Unsere Zusammenarbeit mit Webereien).

  • Unser programme Chemical and Environmental Impacts Program (CEIP) dient als Grundlage für unser Umweltschutz-Audit-Programm. Wir haben unser Chemical and Environmental Impacts Programm entwickelt, um die Verwendung von Chemikalien zu regulieren und die Umweltauswirkungen unserer globalen Lieferkette zu reduzieren. Das Programm regelt die folgenden Bereiche: Chemikalien, Abfälle, Wasserverbrauch, Energieverbrauch, Treibhausgase und andere Luftemissionen. Danach müssen die Herstellerbetriebe die strengsten internationalen sowie örtlich geltenden Rechtsvorschriften für Verbrauchsgüter erfüllen. Zudem hilft uns das Programm, solche Zulieferer zu ermitteln, die als umweltverantwortliche Lieferketten-Partner Best Practices anwenden. Unser Chemical and Environmental Impacts Programm verwendet die neuesten, industrieweiten Tools, unter anderem das Facility Environmental Modul sowie das Chemicals Management Module des Higg Index. Dadurch können wir von der Arbeit profitieren, die wir in Gemeinschaftsgruppen, wie die Sustainable Apparel Coalition sowie die Chemicals Management Working Group der Outdoor Industry Association, geleistet haben.

  • Patagonia verwendet umweltfreundliche Materialien, wann immer dies möglich ist. Dazu gehören Materialien aus landwirtschaftlichen Betrieben wie Bio-Baumwolle, Daune mit Herkunftsnachweis, Tencel™ Lyocellfasern, Hanf und Naturkautschuk. Wir haben damit begonnen, unsere Lieferkette auf der Ebene der landwirtschaftlichen Betriebe zu kartieren, wann immer dies möglich ist, und wir verlassen uns auf Zertifizierungen wie NSF Traceable Down Standard, GOTS, Organic Content Standard und Fair Trade, um sicherzustellen, dass die Farmen, mit denen wir zusammenarbeiten, unsere Standards erfüllen.

  • Alle festgestellten Mängel müssen möglichst rasch behoben werden. Wenn bei einem Audit Probleme festgestellt werden, die eine gründliche Untersuchung erfordern, machen sich unsere SER-Außendienstmitarbeiter (bzw. externe Berater vor Ort) an die Arbeit, um die Grundursache des Problems zu finden und darüber zu entscheiden, ob eine langfristige Zusammenarbeit mit der betreffenden Fabrik sinnvoll ist, um diese zu beheben. Die Beseitigung systemischer Probleme erfordert in aller Regel Zeit, Ressourcen und eine ständige Überwachung.

  • Dabei verfolgen wir als oberstes Ziel eine nachhaltige Lösung der jeweiligen Probleme. Daher wenden wir die meiste Zeit dafür auf, die Fabriken dabei zu unterstützen, wirkungsvolle Lösungen für ihre größten Herausforderungen zu identifizieren und zu implementieren. Häufig fordern wir die Fabriken dazu auf, an speziellen Schulungsmaßnahmen und Verbesserungsprogrammen teilzunehmen, wobei Patagonia sich an den Kosten beteiligt oder diese vollständig übernimmt.

  • Wir sind stolz auf unsere Zusammenarbeit mit Zulieferern, für die Sozial- und Umweltverantwortung genau so wichtig sind wie für uns. Wir schätzen die hohe Leistungsfähigkeit dieser Fabriken und ordnen sie einer besonderen Kategorie zu, in der sie eigenverantwortlich die jeweiligen Überwachungsprogramme umsetzen. Wir treffen uns regelmäßig mit diesen Zulieferern, um Updates zu erhalten und um uns über Best Practices und Ideen auszutauschen, damit wir uns ständig weiterentwickeln und verbessern.

  • Die SER-Mitarbeiter evaluieren die Fabriken nach ihrer Leistungsfähigkeit, was uns und ihnen dabei hilft, zu erkennen, wo sie auf ihrem Weg hin zur vorbildlichen Unternehmensverantwortung stehen. Mit unserem internen Bewertungssystem beurteilen wir Risiken und das SER-Engagement auf Fabrikebene. Wir sind gerade auch dabei, den Higg Index der Sustainable Apparel Coalition im Rahmen der Evaluierung der Leistungsfähigkeit unserer Fabriken zu verwenden. Unser Bewertungssystem und unser regelmäßiges Feedback dienen den Zulieferern als wichtige Orientierung. Zudem werden damit die Erwartungen der Marke verdeutlicht, um eine ständige und langfristige Verbesserung der Sozial- und Umweltverantwortung zu ermöglichen.

  • Wir praktizieren Due Diligence, um Menschenhandel und Probleme der Migrantenarbeit innerhalb unserer Lieferkette zu vermeiden. Nach Maßgabe des in Kalifornien geltenden Lieferketten-Transparenzgesetzes California Transparency in Supply Chains Act (SB657) veröffentlichen wir, welche Überwachungsmaßnahmen wir in unseren Fabriken implementiert haben, um Zwangsarbeit in jeglicher Form, einschließlich Menschenhandel und Sklaverei, zu bekämpfen. Wir arbeiten aktiv daran, Menschenhandel in unserer Tier-2-Lieferkette zu bekämpfen und zu eliminieren, wir haben umfassende Standards für die Beschäftigung von Migrantenarbeitskräften entwickelt und wir haben unseren Zulieferern Fristen zur entsprechenden Abhilfe gesetzt.

  • Zudem haben wir eine FLA-zertifizierte Richtlinie zur verantwortungsvollen Beendigung der Zusammenarbeit mit Fabriken implementiert, nach der unsere SER-, Beschaffungs- und Qualitätssicherungsteams dazu angewiesen sind, im Falle einer Beendigung die Auswirkungen auf die Arbeiterinnen und Arbeiter so gering wie möglich zu halten. Wir bevorzugen zwar langfristige Geschäftsbeziehungen mit unseren Fabriken, sollte es dennoch erforderlich werden, die Beziehung mit einem Zulieferer zu beenden, werden sich unsere Teams dafür einsetzen, eine solche Beendigung rechtzeitig anzukündigen, um etwaige negative Auswirkungen auf die Arbeiterinnen und Arbeiter möglichst zu vermeiden.

Programm zur verantwortungsvollen Beschaffungspraxis

  • Unser Programm zur verantwortungsvollen Beschaffungspraxis dient uns als Leitfaden beim Treffen von Geschäftsentscheidungen, um etwaige negative Auswirkungen auf die Arbeiterinnen und Arbeiter in unserer Lieferkette zu minimieren. Dazu gehört unter anderem, dass wir Handlungen vermeiden, die unsere Geschäftspartner in Bedrängnis bringen würden, wie zum Beispiel das Verlangen einschneidender Änderungen nach Auftragserteilung, das Aushandeln unzumutbar niedriger Preise, das Bestehen auf kurzen Lieferzeiten, die verspätete Lieferung von Stoffen oder Designänderungen in letzter Minute. Solche Handlungen könnten zu einschneidenden Maßnahmen führen, wie zum Beispiel übermäßig viele Überstunden für die Arbeiterinnen und Arbeiter (über das nach unserem Verhaltenskodex bzw. über das gesetzlich zulässige Maß hinaus), Entlassungen, gefälschte Lohnabrechnungen und/oder die Nichtzahlung gesetzlich vorgeschriebener Vergütungen. Schon in den 1990er Jahren begannen wir damit, informelle Kontrollmechanismen bei unseren eigenen geschäftlichen Entscheidungen bei der Beschaffung zu implementieren. Im Jahr 2011 begannen wir dann mit der Entwicklung eines förmlichen Programms zur verantwortungsvollen Beschaffungspraxis, so wie in den (FLA-Prinzipien zu fairen Arbeitsbedingungen und verantwortungsvoller Beschaffungspraxis(Prinzip 8) vorgegeben. Wir müssen fünf zentrale Voraussetzungen erfüllen und dazu haben wir Verfahren implementiert, damit unser Beschaffungs- und SER-Team dies auch tun. Wir haben uns verpflichtet, unser Programm ständig zu verbessern. Zudem haben wir es auch über die Beschaffungsabteilung hinaus erweitert, um auch unsere Teams für Bereitstellungsplanung und Prognose einzubeziehen.

Multi-Stakeholder-Initiativen

  • Wir sind Gründungsmitglied sowie voll zertifiziertes Mitglied der Fair Labor Association®.

  • Wir sind Teilnehmer am Better Work Programm der International Labour Organization in Vietnam und Jordanien.

  • Wir nehmen auch an anderen Multi-Stakeholder-Initiativen teil, sofern uns dies möglich ist. In der Vergangenheit haben wir beispielsweise an den Projekten FLA 3.0 und JO-IN teilgenommen.

  • Wir sind Mitglied der Fair Factories Clearinghouse (FFC), von der wir unabhängige Prüfberichte unserer Betriebe erhalten, die wir auch anderen Marken zur Verfügung stellen. Außerdem arbeiten wir im Bereich der Fabrik-Audits und weiterer Spezialprüfungen regelmäßig mit einer Reihe anderer Marken zusammen.

  • Ein Teil unserer Fabriken, in denen die Fertigerzeugnisse hergestellt werden, sind Fair Trade Certified™. Fair Trade USA führt Audits in diesen Fabriken durch, richtet Arbeitnehmerausschüsse ein und überwacht die Prämien, die wir den Arbeiterinnen und Arbeitern direkt auf ein Bankkonto einzahlen, über das diese die Kontrolle haben. Wie hoch diese Prämien sind, wird von Fair Trade USA bestimmt. Als Berechnungsgrundlage wird dabei herangezogen, wie viel die jeweilige Fabrik den Arbeiterinnen und Arbeitern zahlt und was in der betreffenden Region als Existenzlohn gilt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter können frei über die Verwendung der Prämien entscheiden. Das kann auch eine Barauszahlung sein, die dazu beiträgt, ihren Lohn dem Existenzlohn anzunähern.

  • Wir sind Mitglied der Outdoor Industry Association (OIA) und haben gerade den Vorsitz in der Education Task Force der Social Responsibility Working Group.

Transparence

  • Die Footprint Chronicles® dokumentieren die sozialen und ökologischen Auswirkungen unserer Produkte und Fertigungsverfahren.

  • Auf unserer Website veröffentlichen wir eine vollständige Liste der Fertigerzeugnisse.

  • Auf unserer Website veröffentlichen wir auch unseren Verhaltenskodex, den Code of Conduct Benchmarks sowie die Standards für die Beschäftigung von Arbeitsmigranten.

  • Mit unserem Blog, "The Cleanest Line®" informieren wir unsere Kunden und andere Interessierte über aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Lieferkette sowie Sozial- und Umweltverantwortung.

  • In unserem Onlineshop sind die sozial- und umweltschutzrelevanten Attribute unserer Produkte aufgelistet, einschließlich der Namen und Standorte der Fabriken, in denen sie hergestellt werden.

  • Wir haben spezielle Webseiten für unsere Programme wie Fair Trade, Arbeitsmigranten, California Transparency Disclosure und Daune mit Herkunftsnachweis (Tierwohl).

  • Jedes Jahr verbringen Patagonia-Mitarbeiter, ob SER-Teammitglieder oder nicht, hunderte von Stunden damit, andere Marken, NGOs, Wissenschaftlicher, Studierende und Kunden über unsere Arbeit zu informieren, im Rahmen von Konferenzen, Telefonaten, Arbeitsgruppen, Schulungen und auf vielfältige andere Arten. Wir lernen gerne von unseren Stakeholdern und setzen uns dafür ein, andere dahingehend zu beeinflussen, ihren Weg hin zu einer verbesserten Umwelt- und Sozialverantwortung anzutreten bzw. weiterzugehen.

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