Warum wir recyceln?

Unsere Branche hat ein Kohlenstoff­problem

Die meiste Kleidung wird durch Verwendung von Energie aus Kohlekraftwerken hergestellt. Dadurch gelangen Treibhausgase in die Luft, die wir atmen, und zudem wird die Klimakrise beschleunigt. In nur einem Jahr bläst die Bekleidungsindustrie rund 1,2 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen in unsere Luft. Das sind so viele Emissionen wie internationale Flüge und die Seeschifffahrt zusammen erzeugen.

Wir verabschieden uns von neu hergestellten Materialien.

Die Gewinnung und die Verarbeitung von neu hergestellten Materialien verlangen ihren Tribut von Land, Wasser und Luft. Patagonia übernimmt seine Verantwortung und vollzieht gerade einen Übergang zur Verwendung von 100 Prozent erneuerbarer und recycelter Materialien. Durch die Verwendung von Synthetik- und Naturfasern aus Präkonsum- und Postkonsumabfällen beschränken wir unsere Abhängigkeit von Rohstoffen und reduzieren Kohlenstoffemissionen.
72%

unserer Kollektion ist mit recycelten Materialien hergestellt

15%

Die Recyclingrate der Bekleidungsindustrie liegt bei

Unser Postkonsum-Recycling

Der Begriff „Postkonsum“ bezieht sich auf Fertigerzeugnisse, die benutzt bzw. konsumiert wurden und am Ende ihrer Nutzungsdauer vor der Entsorgung auf der Deponie bewahrt wurden. Dazu gehört alles, was Sie im gelben Sack, in der blauen Tonne und in Altkleidercontainern entsorgen.

Unser Präkonsum-Recycling

Präkonsum-Abfälle, die häufig auch als „postindustrielle“ Abfälle bezeichnet werden, fallen während der Herstellungsverfahren an. Dazu gehören beispielsweise Stoff- und Garnabfälle von Webereien und Spinnereien. Recycelte Garne werden mitunter mit anderen Materialien wie Polyester gemischt, um sicherzustellen, dass sie die gleichen Leistungsmerkmale aufweisen.

Wir müssen eine grundlegende Veränderung der Bekleidungs­industrie herbeiführen

Derzeit wird weniger als ein Prozent des für die Herstellung von Kleidung verwendeten Materials in neue Kleidung umgewandelt. Um wirklich etwas zu bewegen, brauchen wir eine branchenweite Veränderung. Wenn die gesamte Bekleidungsindustrie im gleichen Umfang wie Patagonia recyceln würde, könnten wir die Emissionen in einer Größenordnung reduzieren, wie sie zur Energieversorgung aller Haushalte in Kalifornien für ein Jahr erforderlich sind.*


*Patagonia hat durch die Verwendung recycelter Bestandteile in nur einem Jahr 13.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Wenn wir das alle tun würden, könnten wir 114.000.000 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen. Die Berechnung basiert auf der Hochrechnung des gegenwärtigen Materialmix von Patagonia (75% Polyester, 12% Baumwolle, 5% Nylon, 2% Daune, 1% Wolle, 1% Hanf und 4% sonstige Faserarten). Bei Anwendung des EPA-Emissionsrechners entsprechen 114.000.000 metrische Tonnen CO2-Äquivalente den CO2-Äquivalenten, die bei der Energieversorgung von ~13.651.060 Haushalten anfallen. Gemäß den Zensusdaten gibt es in Kalifornien 13 Millionen Haushalte.

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